Die Stauproblematik wird auch über die Frühlingsfeiertage angepackt
Die Feiertage im Frühling mit Palmsonntag, Ostern und Pfingsten nähern sich. An diesen Tagen wird ein erhöhtes touristisches Verkehrsaufkommen in Graubünden erwartet. Am vergangenen Donnerstag haben sich deshalb die Fachleute aus Bund, Kantonen, Regionen und Gemeinden am dritten runden Tisch versammelt, wie es in einer Mitteilung des Kantons Graubünden heisst. Thema war der Ausweichverkehr entlang der A13 von Thusis bis Bad Ragaz und der A28 von Jenaz bis ins vordere Prättigau. Nun bereiten sich die Fachleute auf das grössere Verkehrsaufkommen für die Feiertage im Frühling vor.
«Auf der A13 in Fahrtrichtung Norden sind Massnahmen im Raum Thusis Nord vorgesehen, um den links- und rechtsrheinischen Durchgangsverkehr durch die Dörfer des Domleschgs zu unterbinden», geht aus der Mitteilung hervor. Gleiches soll an den Ausfahrten Zizers, Chur Nord, Chur Süd sowie Reichenau für den südwärts fahrenden Ausweichverkehr gelten. Entlang der A28 im Prättigau werden laut Kanton die Massnahmen des Pilotversuchs der Wintersaison 2022/23 weitergeführt.
Über Ostern gab es bereits im letzen Jahr einen Pilotversuch. Wir haben darüber berichtet:
A13-Stau: Pilotversuch über Ostern
Auswertung nach den Ostertagen
Massgeblichen Einfluss auf das Reiseverhalten und somit auf die Verkehrsprognose übe die Wetterlage aus, so der Kanton. Daher sei die abschliessende Auswertung nach dem Osterbetrieb vorgesehen, weil erst dann objektive Aussagen auf der Grundlage der gemessenen und ausgewerteten Verkehrszahlen möglich seien. Was aber bereits jetzt klar ist, wie es weiter heisst: «Es gibt keine Patentlösung, denn jede umgesetzte Massnahme birgt wiederum ihre Herausforderungen.» (red)