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Schweiz und Welt

Vertrag mit Parc Ela bis 2031 gesichert

Jano Felice Pajarola
20.12.2020, 13:15 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Nach Davos-Wiesen, Schmitten und Albula/Alvra hat gestern an der Urne eine vierte Parkgemeinde entschieden, den Vertrag mit dem Naturpark Ela bis 2031 zu verlängern: In Bergün Filisur wurde das Geschäft mit 170:24 Stimmen angenommen, wie aus dem Abstimmungsprotokoll der wegen der Coronasituation an der Urne durchgeführten Gemeindeversammlung hervorgeht. Jetzt fehlen nur noch die Beschlüsse aus Lantsch/Lenz und Surses. In Lantsch/Lenz war die Gemeindeversammlung vom 14. Dezember mit dem Parc-Ela-Traktandum abgesagt worden, sie soll bei einer Verbesserung der Pandemielage im Januar nachgeholt werden. In Surses ist der Entscheid an der Gemeindeversammlung vom 25. Januar vorgesehen. Seit gestern ist aber bereits klar, dass der verlängerte Parkvertrag in Kraft treten kann: Vier der sechs Gemeinden müssen dafür zustimmen, was nun der Fall ist.

Ein Plus im Budget 2021

Gutgeissen wurde in Bergün Filisur am Sonntag auch eine Strassensanierung und Hangentwässerung am sogenannten «Millionenrank» an der Latscherhalde für 284'000 Franken. Die dringenden Massnahmen sollen noch 2021 umgesetzt werden. Angenommen wurde sodann das Budget 2021, das bei einem Aufwand von 9,34 Millionen Franken mit einem Plus von 270'000 Franken rechnet. Die vorgesehenen Nettoinvestitionen belaufen sich auf rund 1,41 Millionen Franken. Der Steuerfuss wurde bei 130 Prozent belassen. Ebenfalls genehmigt wurden eine Teilrevision des kommunalen Steuergesetzes sowie die Leistungsvereinbarung und das Globalbudget 2021 des Elektrizitätswerkes Bergün Filisur.

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