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Schweiz und Welt

Urs Huber und Alexandra Zürcher gewinnen den Nationalpark Bike-Marathon

Südostschweiz
29.08.2022, 10:38 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Der Nationalpark Bike-Marathon gilt als einer der schönsten Europas. Grund dafür ist die Strecke, die einmal rund um den ganzen Nationalpark sowie teilweise durch den italienischen Stelvio-Nationalpark hindurchführt. Nun ist die 21. Ausgabe des Nationalpark Bike-Marathon Geschichte. Ganz so malerisch, war der Anlass dann doch nicht – er war geprägt von unberechenbarem Wetter.

So hatte die Wetterprognose in der Nacht davor lokale Gewitter angekündigt. Gemäss einer Mitteilung des Veranstalters fielen diese sehr stark aus und verursachten vereinzelt sogar Murgänge. Die ganze Nacht hindurch waren das Organisationskomitee sowie die Helferinnen und Helfer entlang der Strecke zur Begutachtung und Sicherung unterwegs. Gewisse Abschnitte liessen sich jedoch erst bei Tageslicht genauer beurteilen.

Schwer getroffen hatte es den Streckenabschnitt im Val Mora, wofür sämtliche Teilnehmenden zu besonderer Vorsicht aufgerufen wurden. Trotzdem konnte die Originalstrecke schliesslich freigegeben werden und die Rennstarts für die Vallader-Strecke in Scuol und die Jauer-Strecke in Fuldera wurden nach hinten verschoben, auf 8 Uhr sowie 9.30 Uhr. Die restlichen Starts erfolgten nach Plan.

Bekannte Gesichter auf dem Podest

Die beiden Sieger des Marathons waren durchaus keine Unbekannten. Bei den Männern schaffte es Urs Huber als schnellster ins Ziel. Er stand nun mit seinen 19 Teilnahmen dieses Jahr zum 18. Mal auf dem Podest und davon zum 6. Mal zuoberst. In etwas mehr als 5 Stunden und 53 Minuten erreichte er das Ziel der 141 Kilometer langen Vallader-Strecke.

Bei den Damen machte es ihm Alexandra Zürcher gleich. Sie brachte die Distanz in knapp 7 Stunden und 23 Minuten hinter sich. Sie sicherte sich den Sieg zum zweiten Mal. 

Starke Engadinerinnen und Engadiner

Auch die Einheimischen wussten beim Rennen zu überzeugen. Fadri Barandun aus Samedan und Letizia Strimer aus Scuol sicherten sich beide den Sieg auf der 107 Kilometer langen Jauer-Strecke. Yvo Bachmann aus Champfèr holte sich Rang zwei auf der Livignasco-Strecke über 70 Kilometer, gefolgt von Daniel Jäger aus St. Moritz auf Rang drei, Gian Caviezel aus Sent auf Rang vier, Claudio Tschenett aus Sils/Segl Maria auf Rang fünf, Stefan Lucas Christeler aus Samedan auf Rang sechs und Adrian Viletta aus Scuol auf Rang sieben. Den vierten Platz auf der Zernezer-Strecke sicherte sich Fadri Preuss aus Zernez. (red)

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