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Schweiz & Welt

Braunwalder Esoterikerin zieht vor Bundesgericht

Sara Good
10.02.2023, 13:24 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Seit zwei Jahren beschäftigt der Fall der Glarnerin Anna G.* die Gerichte im Kanton Luzern. Von beiden Instanzen wird sie in allen Hauptanklagepunkten für schuldig befunden. Der Fall wird jetzt in letzter Instanz vom Bundesgericht behandelt, wie der zuständige Informationsbeauftragte am Freitag mitteilt.

Ungetreue Geschäftsbesorgung, mehrfache Urkundenfälschung, Veruntreuung und Betrug. Das alles wird Anna G. im Zusammenhang mit dem Umbau des Chalets «Klösterli» in Braunwald vorgeworfen. In diesem wollte sie ein Retreat-Zentrum (Rückzugsort) eröffnen und Kurse und Seminare für pflanzliche Ernährung oder Yoga anbieten. Einen Teil der Millionen, die dafür benötigt wurden, soll Anna G. ergaunert und dann für andere, eigene Zwecke verwendet haben.

Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten

Abgewickelt wurden die Geschäfte über eine Firma und Stiftung im Kanton Luzern, weshalb sie sich dort vor Gericht verantworten musste. Das Kriminalgericht sowie das Kantonsgericht befanden Anna G. für schuldig. Im Oktober wurde sie vom Kantonsgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt, wovon diese neun Monate unbedingt verhängt wurden. Dieses ist nun allerdings nicht rechtskräftig, weil es Anna G. angefochten hat.

*Name geändert

Braunwalder Esoterikerin zieht vor Bundesgericht | Südostschweiz