Tschüss Sommer?
Am Donnerstag erreicht uns eine Kaltfront. Die Temperaturen sinken von über 30 auf 20 Grad bis am Freitag. In St. Moritz wird es sogar «nur» noch 13 Grad warm. «Es gibt ein Temperatur-Intermezzo die nächsten Tage», sagt Fabio Fasel, Prognostiker bei Meteotest. So seien die Temperaturen mit 20 Grad am Freitag am tiefsten. Am Wochenende sollen sie dann wieder auf bis zu 24 Grad steigen. Dennoch herrscht über die ganze Zeit hinweg eine Bise.
Mit gutem Gewissen kann und sollte man die Regensachen also wieder einpacken. Wie Fasel sagt, wird es bis Sonntag etwa 20 Millimeter Niederschläge geben. Im Misox, Bergell und Puschlav sind es 30 Millimeter. «Das ist allerdings nicht so viel», verrät er. Dennoch seien lokal Niederschläge von bis zu 70 Millimeter bis am Sonntagmorgen möglich. Am meisten regnen wird es im Glarnerland.
Freut ihr euch auf das Regenwetter?
Gewitter in Sicht
Tendenziell gibt es dort mehr Regen, wo es mehr gewittert. Seid ihr während eines Gewitters draussen, rät Fasel, in die Knie zu gehen und sich möglichst klein zu machen. Bestenfalls sucht man direkt das Haus oder Auto auf. «Dort ist man am sichersten», sagt er. Auf keinen Fall sollte man unter einen Baum stehen oder auf den Boden liegen.
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Weg von Wasser und Bäumen, ab ins Auto: So verhaltet ihr euch bei einem Gewitter richtig
Nicht von langer Dauer
Obwohl sich Petrus bis Ende Woche austobt, zeigt er sich bereits ab nächster Woche wieder von seiner besten Seite. Es bleibt also nicht beim Regenwetter und es herrscht ab dann ein trockener Wind, wie der Prognostiker verrät. Obwohl diesmal keine Hitzewelle bevorsteht, wird es mit 26 Grad schon wieder eher sommerlich warm.
Waldbrandgefahr weiterhin gross
Da das Regenwetter nur von kurzer Dauer ist, bleibt die Waldbrandgefahr weiterhin gross. «Es müsste schon über mehrere Tage und ein bis zwei Wochen andauernd regnen, bis eine Erleichterung in Sicht kommt», so Fasel. Für die Natur ist die jetzige Front immerhin «besser als nichts», sagt er. Es komme auch immer auf die Bodenbeschaffenheit darauf an. Nicht jeder Boden könne gleich viel Feuchtigkeit aufnehmen. Zu viel Regen auf einmal – wie bei Gewittern oftmals der Fall ist – nütze dann nicht viel. «Dadurch fliesst das Wasser oberhalb ab und der Boden nimmt die Feuchtigkeit nicht auf.»