Trailrunner Wenk und Fässler siegen beim Bernina Gletschermarathon in Pontresina
Die drei Strecken «Steinbock», «Corvatsch» und «Bernina Gletschermarathon» zogen über 600 Läuferinnen und Läufer in die Engadiner Bergwelt. Den Bernina Gletschermarathon gewann bei den Frauen die Schweizerin Nadja Fässler. Der ehemalige Duathlon-Weltmeister Stephan Wenk holte sich den Sieg bei den Männern und unterbot die Streckenbestzeit aus dem Vorjahr um 8 Minuten und 16 Sekunden. Die «Ultraks Zone» an der Flaniermeile Pontresina wurde für Stunden zu einem Eventzentrum des Trailsports. Das vermeldet der Veranstalter in einer Medienmitteilung.
Den Bernina Gletschermarathon bei den Männern über 42 Kilometer Distanz und 2600 Höhenmetern mit den Streckenhighlights Chamanna Boval, Überquerung des Morteratsch- und Persgletscher, Uphill zur Diavolezza, Fuorcla Pischa und Chamanna Segantini dominierte der Schweizer Stephan Wenk deutlich. Nach der Streckenbestzeit von 2022 (Simone Bertini, 5:07:27h) unterbot Wenk diese um 8 Minuten und 16 Sekunden und erreichte so unter fünf Stunden die Ziellinie in Pontresina. Mit einem Abstand von 35 Minuten und 49 Sekunden ließ Wenk den Deutschen Niklas Hänze und mit 48 Minuten und 40 Sekunden Thomas Rheintaler weit hinter sich.
Bei den Frauen gewann die Schweizerin Nadja Fässler in knapp weniger als sechs Stunden deutlich vor Sabina Biggger, der nächstbesten Schweizerin. Die Deutsche Johanna Ehrenklau wurde Dritte.
Nächste Auflage am 5. und 6. Juli
Beim «Corvatsch» schenkten sich die Athleten auf der 30 Kilometer und 1800 Höhenmeter langen Strecke um die Podiumsplätze nichts. In einem knappen Rennen erreichte Lokalmatador Micha Steiner den zweiten Platz, hinter dem Sieger Andrin Näpflin und vor dem drittplatzierten Marco Wildhaber. Auch die Frauen lieferten sich ein spannendes Duell um den Sieg. Sabrina Degonda gewann vor der Zweitplatzierten Natalina Neuschwander. Nina Lang aus Österreich landete auf Platz 3.
Auf der «Steinbock»-Strecke siegte bei den Frauen Nina Gujan vor Arina Steiner und Selina Fehler. Bei den Männern war Mattia Gründler der stärkste Läufer. Er verwies Gian Marchet Schicktanz und Morris Deiss auf die weiteren Podestränge.
Aufgrund der schlechten Wetterlage mit Regen und Gewitterwarnungen musste der für Freitag geplante «Go Vertical»-Berglauf zur Sicherheit der Athletinnen und Athleten abgesagt werden. Die nächste Auflage der Bernina Ultraks findet im kommenden Jahr am 5. und 6. Juli 2024 statt. (sas)