Terchoun jubelt erstmals für Servette Chênois
Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und der Blick auf die Leistung einer Nati-Spielerin in den ausländischen Ligen.
DAS SPIEL DER WOCHE. Im Letzigrund lieferten sich der FC Zürich und der FC Luzern am Wochenende einen offenen Schlagabtausch. Die Zürcherinnen gaben die Führung zweimal aus der Hand, ehe Kim Dubs mit ihrem zweiten persönlichen Treffer den hart umkämpften 3:2-Heimsieg sicherte. Damit grüsst der FCZ zusammen mit dem FC Basel und den GC Frauen – alle weisen nach zwei Runden das Punktemaximum auf – verlustpunktlos von der Tabellenspitze der Women's Super League.
DAS TOR DER RUNDE. Die Titelverteidigerinnen von Servette Chênois stiegen nach ihrer Europacup-Kampagne mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Aarau in die heimische Meisterschaft ein. Im Zentrum stand dabei auch Neuzugang Meriame Terchoun: Sie schoss die Genferinnen in Führung und ebnete den Weg zum Sieg. Die 30-Jährige setzte die gegnerische Torhüterin früh unter Druck und hielt beim Klärungsversuch entscheidend den Fuss hin. Für Terchoun, die diesen Sommer aus Dijon in die Schweiz gewechselt war, bedeutete dies den ersten Treffer seit ihrer Rückkehr.
DIE NÄCHSTE RUNDE. Am 28. und 29. August steht der dritte Spieltag an. Das Topspiel steigt am Samstagnachmittag in Genf, wo Meister Servette den ungeschlagenen FC Basel empfängt. Zuvor eröffnet Luzern am Freitagabend die Runde gegen St. Gallen. Leader GC gastiert am Samstag bei Yverdon, während die YB Frauen in ihrem zweiten Spiel gegen Rapperswil-Jona die ersten Punkte der neuen Saison anpeilen.
Schweizerinnen im Ausland
NORWEGEN. Die allermeisten Teams in Europa befinden sich noch in den Vorbereitungen auf die neue Saison. Eine Ausnahme bildet Norwegen: In der Toppserien feierte Naina Inauen mit Valerenga einen ungefährdeten 4:1-Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht Bodö/Glimt. Inauen wurde in der 62. Minute eingewechselt und markierte in der 86. Minute prompt den Schlusspunkt zum 4:1. Für die 25-Jährige ist es bereits das fünfte Saisontor für den aktuellen Tabellenvierten der norwegischen Liga, womit sich die bei Pia Sundhage noch ab und zu aufgebotene aber nie eingesetzte Mittelfeldspielerin auch wieder auf den Zettel von Nationaltrainer Rafel Navarro spielen könnte.