Zum Hauptinhalt springen
Schweiz & Welt

Nach Paris auch Wimbledon: Simona Waltert steht im Hauptfeld

Roman Michel
29.06.2023, 17:50 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Lange musste sich Simona Waltert gedulden. Zwar stand die Churer Tennisspielerin zuletzt immer wieder in der Qualifikation der Grand-Slam-Turniere – den Sprung ins Hauptfeld verpasste sie aber. Nach der Premiere an den French Open vor knapp zwei Monaten klappt es nun auch in Wimbledon. Waltert gewinnt auch das dritte Qualifikationsspiel gegen die Kolumbianerin Emiliana Arango, in der Weltrangliste auf Rang 184 und damit rund 70 Plätze hinter Waltert klassiert, mit 6:4, 7:5. 

Waltert hat die Partie lange im Griff. Im ersten Satz gerät sie bei eigenem Aufschlag kaum einmal in Bedrängnis, nimmt ihrer Gegnerin beim Stand von 3:3 erstmals den Aufschlag ab. Den vierten Spielball nutzt die Bündnerin zum Satzgewinn. Auch in Durchgang zwei gelingt Waltert früh ein Break, ist bei eigenem Aufschlag kaum in Bedrängnis. Mit dem Sieg vor Augen, beim Stand von 5:4 gibt sie ihren Service aber ab. Nervenflattern? Nur kurz. Das folgende Aufschlagspiel gewinnt Waltert souverän. Ehe sie mit ihrem dritten Break das 7:5 perfekt macht. 

Waltert steht damit erstmals im Hauptfeld von Wimbledon. Jenes Turnier, bei dem sie 2017 als Juniorin bis in die Halbfinals stürmte. Die 22-Jährige mag das Spiel auf der ungewohnten Rasen-Fläche, bezeichnet Wimbledon auch wegen der Atmosphäre neben dem Court als Lieblingsturnier. 

 

Mehr zum Thema: Sport
Nach Paris auch Wimbledon: Simona Waltert steht im Hauptfeld | Südostschweiz