French Open: Waltert steht erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers
Die 22-jährige Churer Tennisspielerin Simona Waltert hat geschafft, was ihr in mehreren Versuchen zuvor nicht gelungen war. Sie steht im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Und zwar dem French Open, demjenigen auf Sand in Paris. Gelungen ist ihr dies durch den dritten Qualifikationssieg in Folge. Dieses Mal musste sie aber deutlich mehr kämpfen als in den beiden Partien zuvor.
Gegen die 20-jährige Elsa Jacquemot benötigte die um 48 Plätze besser klassierte Bündnerin den entscheidenden dritten Satz, um sich schliesslich mit 6:2, 4:6, 6:4 durchzusetzen.
In den ersten Durchgang starteten die zwei Spielerinnen nervös. Beide gaben ihr erstes Aufschlagspiel ab. Danach war es nur noch Waltert, welcher in der Folge weitere Breaks gelangen. Weil sie die junge Französin noch zwei weitere Male breaken konnte, gewann sie den Auftaktsatz mit 6:2.
Im mittleren Abschnitt legte zuerst Waltert bis auf 3:1 vor, weil sie danach aber ebenfalls ihren Aufschlag abgeben musste, stand es schnell einmal 3:3 unentschieden. In der Schlussphase des Durchgangs hatte die junge Einheimische den längeren Atem und glich mit 6:4 nach Sätzen zum 1:1 aus.
Vorgelegt, gezittert und Nerven behalten
Im Entscheidungssatz wähnte sich Waltert bereits auf der Siegesstrasse, als sie mit zwei Servicedurchbrüchen schnell mit 3:0 in Führung lag. Doch Jacquemot bewies Kämpferqualitäten. Sie breakte Waltert ihrerseits und kam wieder bis auf ein Game heran. Und weil die Churerin zum 4:4 wiederum ein Break kassierte, wurde es zur neuerlichen Zitterpartie.