Zusätzlich konnte man die neuen Räumlichkeiten des SLF nicht nur betreten, sondern anhand verschiedener Experimente und interaktiver Posten auch erfahren, zu was man dort alles forscht. So wurde beispielsweise eindrücklich aufgezeigt, welche Vorteile die Photovoltaik im Gebirge bringen kann. Wer ein Flair für Technik hatte, konnte die Werkstatt begutachten und seinen eigenen kleinen Wecker konstruieren. Manch ein Kind kam begeistert aus dem Gebäude und zeigte seinen Eltern stolz, was es gebastelt hatte. Damit Jung und Alt aber nicht nur mit Wissen vollgestopft wurden, sorgten einige Wettbewerbe für Auflockerung – wobei man auch dabei noch etwas lernen konnte. So wurde beispielsweise belohnt, er in die Lawinensicherung seines Hauses etwas mehr Geld reinsteckte, dafür bei einem Ereignis nicht viel Schaden erleiden musste. Oder man konnte mit einer App seine Künste als Skifahrer demonstrieren und hatte zur Aufgabe, möglichst vielen Bäumen auszuweichen. Nicht alle schafften dies gleich elegant. Auch für die Kinder wurde einiges geboten: Sie konnten nicht nur basteln, sondern sich auch auf der Hüpfburg austoben – was gerne genutzt wurde.
Die Verantwortlichen konnten mit dem Ergebnis des Tags der offenen Türe mehr als zufrieden sein. Schätzungsweise mehrere Tausend Personen liessen sich die Möglichkeit nicht entgehen, das SLF und seine vielfältige Forschungsarbeit näher kennenzulernen. Damit haben die Organisatoren ihr Ziel erreicht, die Arbeit des Instituts einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu machen. Zufrieden war auch die Besucherschar, denn sie bekam einen Einblick in die Materie – und in Räumlichkeiten, die ihr ansonsten verschlossen bleiben.