32 Kämpfende erreichten den nächsten Gurt
Zuerst stand Fundamentales – Grundstellungen, Kicks, Schläge und Blocks – an. Amy Schibli, Trägerin des ersten Dan, übernahm diesen Part und zeigte den Prüflingen vor, was zu tun war. Je höher die Gurte, desto schwieriger wurden die Kombinationen. Zu guter Letzt griff Grossmeister Renato Marni auch noch ein, und die übrig gebliebenen Blaugurte mussten nun auch noch seine anspruchsvollen Kombinationen ausführen.
Es ging Schlag auf Schlag weiter. Gurtstufe für Gurtstufe wurden die sogenannten «Tuls» (Formen) gezeigt. «Chon Ji», «Dan Gun», und wie sie alle heissen. Als weiterer Teil des Prüfungsprogramms kamen bei den tieferen Farbgurten die Dreischritte und bei den Blaugurten die Einschritte dazu. Immer wieder gab es korrigierende Inputs seitens der Prüfungskommission. Teils waren die Schläge und Blocks zu schwach, oder speziell bei den Einschritten liess die Sprungkraft der Schüler etwas zu wünschen übrig. Für die Blaugurte gehörten zusätzliche Selbstverteidigungstechniken, sogenannte «Hon-Sin-Sul», welche den ersten Teil abschlossen, auch noch zur Prüfung.
Die Kleinsten überzeugten
Anschliessend waren die Jüngsten, die «Little Ninjas», mit ihrer Prüfung dran. Auch sie mussten diverse Grundstellungen, Kicks, etc. zeigen. Abgerundet wurde ihr Pflichtprogramm mit dem Zeigen des «Tuls». Zur Freude aller Little Ninjas verkündete Grossmeister Renato Marni anschliessend, dass alle ihre Prüfung bestanden hatten.
Für die anderen Schüler ging es nun mit dem zweiten Prüfungsteil weiter. Als Erstes stand der Kampf an. Runde für Runde wurde mit immer wieder wechselnden Partnern gekämpft. Ob Klein oder Gross, alle gaben vollen Einsatz. Ab dem grünen Gurt gehörte auch der Bruchtest zur Prüfung. An diesen Teil machten sich die Schüler nun als Nächstes. Gemäss der vorgegebenen Technik durch Grossmeister Renato Marni zerschlugen die Prüflinge nach und nach die verschieden dicken Bretter.