Grosse Vorfreude, aber auch Respekt
Natürlich werden jedoch auch kampfstarke und sehr erfahrene Kämpferinnen und Kämpfer Davos an den Wettkämpfen vertreten. Matthias Hoppler oder Stefan Pfister beispielsweise wissen sehr genau, wie es auf internationaler Bühne zu- und hergeht und wie man erfolgreich sein kann. Cheftrainer Renato Marni geht davon aus, dass die Schweizer Delegation gut abschneiden und einige Medaillen nach Hause nehmen kann.
Freude auf die Schwester
Daneben gibt es aber auch ein Quartett, das erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnehmen wird. Allen gemeinsam ist die grosse Vorfreude auf die Welt-Titelkämpfe. Jüngste im Bunde ist die elf Jahre alte Maxime von Arx. Sie sei zwar schon jetzt ein wenig nervös und habe ein wenig Flugangst, freue sich aber vor allem darauf, ihre ältere Schwester Charlize dabeizuhaben. Wie die anderen wird auch Maxime in mehreren Disziplinen an den Start gehen und nennt die «Tuls» (Formen) als ihre Stärke. «Ich bin gut vorbereitet und freue mich eigentlich auf alles. Ich werde hingehen, mein Bestes geben, und ich hoffe auf viel Spass», meint sie.
15 Jahre alt ist Amy Schibli. Sie ist bereits seit acht Jahren im Taekwondo und freut sich, nun ihre ersten Titelkämpfe zu bestreiten. Sie möchte überall antreten, wo dies möglich ist, und sie freut sich vor allem darauf, mit dem Team zusammenzusein. «Wir harmonieren sehr gut zusammen, und ich kann von den erfahreneren Kämpferinnen und Kämpfern viel lernen», stellt sie fest. Ansonsten möchte sie das Geschehen an einer WM kennenlernen und schauen, was am Ende resultatmässig herauskommt.
Ein Jahr jünger als Amy ist Kaya Sümer. Er hat zwar schon an Schweizer Meisterschaften Medaillen geholt, nimmt aber auch zum ersten Mal an internationalen Titelkämpfen teil. Er freue sich auf die Zeit mit dem Team, sei aber auch sehr gespannt auf das, was kommen werde. «Das Ganze ist sehr aufregend, und ich habe auch ein wenig Respekt davor», stellt er fest. Er sei sehr ruhig und fokussiert und versuche jeweils, Fehler sofort zu korrigieren, nennt Kaya seine Stärken.Auch freut sich auf das Zusammensein mit dem Team, eine gute Stimmung – und darauf, andere Kampftechniken zu sehen und zu lernen. Und er nennt ohne zu zögern den Gewinn von Edelmetall als grosses Ziel. Der Teenager hat Freude an seiner Sportart, weil sie Spass mache. «Es handelt sich um einen ruhigen Sport mit vielen Techniken», fasst er abschliessend zusammen.