Swiss Epic zum dritten Mal in Graubünden
Rund 400 Zweierteams stellen sich der Herausforderung am Swiss Epic, das Teil der globalen Epic Series ist und dessen Krönung das bekannte Cape Epic in Südafrika ist. 11'000 Höhenmeter und 327 Kilometer Distanz müssen dabei auf Trails und Alppfaden absolviert werden. Die Routen werden dabei von Jahr zu Jahr neu erstellt. In diesem Jahr werden vor allem die Landschaften rund um St. Moritz und Davos unter die gefederten Räder genommen.
Hochkarätiges Feld trotz fehlenden Topstars
Das Teilnehmerfeld zeigt sich nicht mehr so hochkarätig wie auch schon. Klingende Namen wie Nino Schurter, Lars Forster, Jaroslav Kulhavy bei den Männern oder Linda Indergand oder Annika Langvad bei den Frauen sucht man dieses Jahr vergebens.
Mit dem Italiener Samuele Porro ist hingegen ein Marathonspezialist am Start, der in seiner Karriere bereits mehrere Erfolge feiern konnte und beste Chancen hat, das Swiss Epic 2021 zu gewinnen. Dreimal wurde er Zweiter an den Mountainbike-Europameisterschaften im Marathon (2018, 2019, 2021) sowie Dritter an den Weltmeisterschaften im Jahr 2019. Sein Teamkollege Fabian Rabensteiner gewann 2018 mit einem dritten Platz ebenfalls schon Edelmetall an Europameisterschaften im Marathon. Vor einem Jahr beendete das Duo das Swiss Epic auf Rang 2 hinter dem Duo Nino Schurter/Lars Forster.
Andrin Beeli mit Cape-Epic-Sieger am Start
Aus Bündner Sicht ist Andrin Beeli, der zusammen mit dem Aargauer Matthias Stirnemann fährt, einiges zuzutrauen. Stirnemann gewann 2017 an der Seite von Nino Schurter das Cape Epic in Südafrika. Andrin Beeli, der die Technik und steile Aufstiege zu seinen Stärken zählt, beendete vor zwei Jahren das Swiss Epic auf Rang 7. Mit Nicola Rohrbach aus Basel, der am Swiss Epic seinen 35. Geburtstag feiern wird, und dem 37-jährigen Berner Lukas Flückiger haben zwei routinierte Schweizer zudem Chancen auf ein Topresultat bei den Männern.