Schurter will in der Heimat sein Palmarès erweitern
Am Dienstag beginnt in Laax das diesjährige Swiss Epic. Das sind die wichtigsten Fakten zum grössten Bündner Mountainbike-Event des Jahres:
Das Swiss Epic
Das mehrtätige Mountainbike-Etappenrennen in den Schweizer Alpen bildet zusammen mit dem Absa Cape Epic in Südafrika und dem Pioneer Race in Neuseeland die globale Epic Series. Von 2019 bis 2023 findet das Rennen im Kanton Graubünden statt. Die sechs Destinationen Arosa, Davos, Lenzerheide, Laax, Scuol und St. Moritz wechseln sich als Etappenorte ab, wobei jedes Jahr drei Orte zu Etappenorten des Rennens werden.
Das Swiss Epic 2020
Fünf Tagesetappen über 320 Kilometer und 12‘250 Höhenmeter: Das ist das Swiss Epic 2020. In Zweierteams kämpfen sich die Mountainbikerinnen und Mountainbiker quer durch den Kanton Graubünden. Die Teilnehmenden kommen in den Genuss der unzähligen Singletrails in Laax, Arosa und Davos.
Die Etappen
- Etappe 1: Dienstag, Laax – Laax (60 Kilometer, 2500 Höhenmeter)
- Etappe 2: Mittwoch, Laax – Arosa (75 km, 2600 hm)
- Etappe 3: Donnerstag, Arosa – Arosa (50 km, 1900 hm)
- Etappe 4: Freitag, Arosa – Davos (74 km, 2700 hm)
- Etappe 5: Samstag, Davos – Davos (61 km, 2550 hm)
Die Favoriten
Mit zwei Olympiasiegern, mehreren Weltmeistern und einer Reihe talentierter junger Fahrer, ist am Swiss Epic 2020 das wohl beste Teilnehmerfeld aller Zeiten zu sehen.
Männer
- Nino Schurter/Lars Forster
- Fabian Rabensteiner/Samuele Porro
- Jaroslav Kulhavy/Simon Andreassen
- Daniel Geismayr/Ben Zwiehoff
- Karl Platt/Alban Lakata
- Michele Casagrande/Gioele de Cosmo
Frauen
- Annika Langvad/Haley Batten
- Ariane Lüthi/Alice Pirard
- Stefanie Dohrn/Elisabeth Brandau
- Sina Frei/Nicole Koller
- Corina Gantenbein/Hielke Elferink
- Linda Indergand/Karla Stepanova
- Kim Ames/Nina Benz
Das sagt Schurter
Bei den Männern stechen Nino Schurter und Lars Forster aus dem Feld der Favoriten hervor. Für den mehrfachen Weltmeister und Lokalmatadoren hat das Rennen durch seinen Heimatkanton eine besondere Bedeutung: «Ich kenne die Strecke und weiss, was mich erwartet», sagt Schurter und fügt an: «Ich weiss aber auch, dass es anspruchsvoll wird, da im Rennen etwas gefordert wird, das ich sonst nicht benötige. Ich bin ein explosiver Fahrer. Nun aber wird es lange Anstiege geben von teilweise mehr als einer Stunde.» Indes sei es für ihn eine spannende Challenge und er wolle «schon um den Sieg mitfahren». (krt)