Suter mit grossem Hunger nach durchzogener Saison
Pius Suter hat eine durchzogene Saison mit den St. Louis Blues hinter sich. Nun richtet er den Fokus voll auf die Heim-WM mit dem Schweizer Nationalteam.
Pius Suter hat gerade gegessen, als er sich Zeit für die Nachrichtenagentur Keystone-SDA nimmt. Der Stürmer der St. Louis Blues ist als erster Spieler aus der NHL bereits zum Schweizer Team gestossen, das am Donnerstag im Rahmen der Euro Hockey Tour in Jönköping auf Schweden trifft, ehe am Samstag und Sonntag in Ceske Budejovice Finnland respektive Tschechien warten. Mindestens fünf weitere dürften in der nächsten Woche dazukommen. Headcoach Jan Cadieux sagt dazu: «Es geht darum, was das Beste für die Mannschaft ist, dass die Jungs nach einer langen Saison mental frisch sind und an der WM ihre Leistung abrufen können.»
Zwar nahm auch Suter im Februar an den Olympischen Winterspielen in Mailand teil, allerdings hatte er unmittelbar zuvor wegen einer Verletzung am rechten Sprunggelenk gut einen Monat pausieren müssen. Jedenfalls stand es für ihn ausser Frage, schon jetzt einzurücken. «Ich wäre sowieso aufs Eis gegangen, sonst einfach allein», betont der 29-jährige Zürcher.
Lange im Negativstrudel
Suter war am letzten Donnerstag aus Nordamerika in die Schweiz zurückgekehrt. Zuvor hatte er mit praktisch allen Teamkollegen noch einen kleinen Ausflug mit zwei Übernachtungen gemacht, und es wurde zusammen Golf gespielt. Es war der Abschluss einer insgesamt enttäuschenden Saison der Blues. Zwar lag St. Louis am Ende bloss vier Punkte hinter dem letzten Wildcard-Platz der Western Conference, «es sah jedoch knapper aus, als es vom Gefühl her war», betont Suter.
Die Mannschaft fand zu spät in die Spur. Vor der Olympia-Pause waren die Blues das zweitschlechteste Team der Liga, ehe sie in 20 der letzten 25 Partien punkteten und 17 Mal gewannen. «Wir hatten einen holprigen Start und fanden auch wegen Verletzungen bis zur Pause nicht mehr aus diesem Negativstrudel heraus», sagt Suter.
Durchzogene Leistungen