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Schweiz und Welt

Surmiran wird im Unterricht präsenter

Südostschweiz
31.08.2022, 11:04 Uhr
heute um 16:30 Uhr

Seit diesem Schuljahr gibt es im Kanton Graubünden ein neues Lehrmittel – eines im Idiom Surmiran. Wie das das Amt für Volksschule und Sport am Mittwoch mitteilte, ist die Publikationen als Lehrmittelreihe «Mediomatix» auf den Lehrplan 21 abgestimmt und für die 2. Klasse der Primarstufe inklusive Schulgrammatik gedacht. Die Unterlagen für die übrigen Klassen seien in Erarbeitung. Deren Erscheinen sei aufbauend von Schuljahr zu Schuljahr bis 2029 geplant.

Die Pädagogische Hochschule Graubünden (PHGR) hat das Lehrmittel erarbeitet. Bereits die Sprachlehrmittel in den romanischen Idiomen Puter, Sursilvan, Sutsilvan und Vallader für die obligatorische Volksschule wurden von der PHGR im Auftrag des Kantons Graubünden im Rahmen des Projekts «Mediomatix» erarbeitet.

Vielseitig einsetzbar

Wie es heiter heisst, wurde schon die Lehrmittel der anderen vier Idiomen, auch die Inhalte dieses Lehrmittels in einem sogenannten Content Management System (CMS) aufgearbeitet. Somit stehen die Arbeitsbücher sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form als E-Books zur Verfügung. Sie bestehen pro Klasse aus vier Arbeitsbüchern mit je zwei bis drei Kapiteln. Direkt integriert in die digitalen Versionen sei zudem die für den Unterricht erforderlichen Medien wie Lieder, Audiotexte und Filmsequenzen.

Die entsprechenden Kommentare für Lehrerinnen und Lehrer, die neben den ausführlichen Erklärungen zur Unterrichtsgestaltung auch Ideen, Projektbeschriebe, Lösungen, Kopiervorlagen, Zusatzaufgaben und Lernkontrollen enthalten, seien digital als PDF zugänglich. Das Lehrmittel biete den Lehrpersonen somit vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Geht auf das Leben der Schulkinder ein

Ferner teilt das Amt mit, dass das Lehrmittel die Vorgaben des Lehrplans 21 Graubünden berücksichtige. Die darin gestellten Aufgaben entsprächen unterschiedlichen Komplexitätsstufen und seien kompetenzorientiert. Weiter heisst es, würde das Lehrmittel aktuelle Fragestellungen aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler aufgreifen und die regionalen wie auch kulturellen Gegebenheiten berücksichtigen.

Die Inhalte seien stufengemäss und ansprechend dargestellt und die grammatikalischen sowie orthografischen Grundlagen fänden sich in der zusätzlich entwickelten Schulgrammatik. (red)

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