Straumann will nach erreichten 2025er Zielen weiter wachsen
Der Dentalhersteller Straumann hat 2025 die eigenen Ziele erreicht. Für das bereits laufende 2026 gibt sich Straumann wie üblich zunächst etwas vorsichtig, stellt aber ein ähnliches Wachstum wie zuletzt in Aussicht.
Im vergangenen Jahr setzte Straumann 2,6 Milliarden Franken um, ein Plus von 4,1 Prozent. Organisch – also ohne Wechselkurseffekte und Übernahmen – wuchs Straumann sogar um 8,9 Prozent.
Dabei war die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr stark durch regionale Unterschiede gekennzeichnet. Während die Einnahmen in der wichtigsten Region Europa, Naher Osten & Afrika organische zweistellig anstiegen, lag das organische Plus in Nordamerika gegenüber 2024 bei 4,2 Prozent. Wie Straumann schreibt, war die Entwicklung in einem weiterhin herausfordernden makroökonomischen Umfeld solide.
In Asien setzte Straumann im Gesamtjahr trotz des Gegenwind aus China ebenfalls mehr um als 2024 um. Der chinesische Markt war in der zweiten Jahreshälfte weiterhin von einem verhaltenen Patientenzulauf und einem vorsichtigen Distributionsverhalten im Vorfeld der nächsten Runde des volumenbasierten Beschaffungsprozesses (VBP 2.0) beeinflusst, heisst es in dem Communiqué.
Auf Gewinnebene richtet Straumann selbst seine Prognose am operativen Kerngewinn (Core EBIT) aus, der um Posten wie etwa Abschreibungen aus Kaufpreisallokation, Wertminderungen, Restrukturierungskosten etc. bereinigt wird. Dieser stieg auf 655 Millionen und die entsprechende Marge lag zu konstanten Wechselkursen bei 26,5 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Kern-Gewinn von 478 Millionen übrig nach 502 Millionen im Jahr zuvor. Währungseffekte sowie weiterhin hohe Investitionen in Innovation und Wachstum seien für den Rückgang verantwortlich.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Straumann die Erwartungen der Analysten überwiegend erfüllt. Allerdings fiel der Reingewinn tiefer als erwartet aus. Die eigenen Ziele hat der Dentalimplantate-Hersteller erfüllt. Neben einem organischen Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich hatte Straumann eine operative Kerngewinn-Marge angepeilt, die 30 bis 60 Basispunkte über dem 2024er Wert von 26,0 Prozent zu liegen kommen sollte.