Rotschtobelgalerie in «schadhaftem Zustand»
«Zudem ist der Kurvenradius der Galerie sehr eng und ein Kreuzen in der Kurve nur schlecht möglich. Zum optimalen Schutz müsste die Galerie zudem am nördlichen Ende verlängert werden.» Das TBA sei aktuell dabei, verschiedene Varianten zu prüfen. «Eine mögliche Variante ist die Instandstellung der heutigen Galerie. Eine zweite Variante ist ein Neubau der Galerie, und eine dritte Variante besteht im Bau einer Brücke, die das Tobel vor der Galerie überquert.» Der Variantenentscheid sei noch nicht gefällt. «Dazu ist unter anderem ein angemessenes Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu berücksichtigen.» Zum jetzigen Zeitpunkt gehe man davon aus, dass der Entscheid noch in diesem Jahr gefällt und ein allfälliges Auflageprojekt im Frühjahr 2024 öffentlich aufgelegt werde. «Unter optimalen Voraussetzungen – das heisst unter anderem keine Einsprachen – kann frühestens mit einem Baustart im Jahr 2026 gerechnet werden.» Welche Auswirkungen die Baustelle auf den Verkehr hat, hänge stark von der gewählten Variante ab. «Unabhängig davon wird aber immer mindestens eine Spur für den Verkehr zur Verfügung stehen», versichert das TBA. Im Projektabschnitt würde der Verkehr mittels Lichtsignalanlage geführt.