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Schweiz und Welt

Steuerplus schafft die erste Hürde

Jano Felice Pajarola
02.10.2020, 04:30 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Mit mehr Handänderungs- und Liegenschaftsabgaben sowie einem Verzicht auf das Skonto will der Thusner Vorstand die kommunalen Finanzen verbessern. Der erste Schritt in diese Richtung ist gelungen: Die Gemeindeversammlung hat den Antrag der Exekutive am Mittwochabend mit 41 Ja-Stimmen gegen 9 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen zuhanden der Volksabstimmung vom 29. November verabschiedet. Laut Hubertus Fanti, Leiter der Thusner Gemeindekanzlei, hatte das Traktandum zuvor zu Diskussionen geführt. Insbesondere die Liegenschaftsbesitzer hätten sich kritisch dazu geäussert, dass «ihre» Steuern jetzt erhöht würden. Der Gemeinderat habe aber klar aufgezeigt, dass das Gesamtpaket wichtig sei für eine Sanierung der Finanzen. Gleichzeitig werde der Rotstift bei den Ausgaben angesetzt.

Auf Antrag eines Anwesenden wurde ausserdem die Beschaffung neuer Steuersubstrate zum fixen Traktandum an den Gemeindeversammlungen erhoben, dies mit 18:13 Stimmen bei zehn Enthaltungen.

Einstimmig zuhanden der Urnenabstimmung verabschiedet wurde eine Teilrevision des Bestattungs- und Friedhofgesetzes der Gemeinde. Gutgeheissen wurde sodann die Rechnung 2019 der Gemeinde. Sie weist bei einem Aufwand von 23,82 Millionen Franken einen Rückschlag von 257 000 Franken auf. Netto investiert wurden 3,02 Millionen Franken. (jfp)

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