Startschuss für 50-Millionen-Franken Verteilzentrum ist gefallen
Im Jahr 2020 soll das neue Paketzentrum Untervaz seinen Betrieb aufnehmen und für eine schnellere Verarbeitung und kürzere Wege im Kanton Graubünden sorgen. Am Freitag hat nun der Spatenstich für den Neubau stattgefunden. Am Standort Untervaz werden dann die heutigen Verteilzentren Buchs (SG) und Landquart zusammengefasst, wie es in einer Mitteilung der Post heisst.
Im Paketzentrum im Industriegebiet «Wingertli» sollen dereinst 8000 Pakete pro Stunde bearbeitet werden können, was einer deutlichen Kapazitätssteigerung entspreche, heisst es weiter. Dafür investiert die Post in Untervaz rund 50 Millionen Franken. «Das Direktverkehrsnetz entlastet sowohl die bestehenden Paketzentren als auch die Verkehrsinfrastruktur der gesamten Schweiz. Untervaz wird über direkte Verbindungen an die vorhandene Infrastruktur angeschlossen», sagt Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics.
Für Marcus Caduff, Regierungsrat des Kantons Graubünden, ist die Investition auch ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Graubünden: «Der Bau des neuen Paketzentrums fördert die Qualität des Service public in unserem Kanton. Die Post sichert Arbeitsplätze und bringt Know-how in der Zukunftsbranche Logistik. Davon profitiert die ganze Region.» Zudem profitiere auch die Umwelt, wenn Pakete aus Graubünden nur bis Untervaz transportiert werden müssen, bevor sie an ihr Ziel geschickt werden, statt bis nach Frauenfeld. (ofi)