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Schweiz und Welt

Starke 4,80 m für Stabhochspringerin Angelica Moser

Agentur sda
04.06.2026, 22:27 Uhr

Angelica Moser meldet sich zum Auftakt der Freiluftsaison eindrücklich zurück. In Rom überspringt die Zürcher Stabhochspringerin 4,80 m und erzielt ihre zweitbeste Höhe überhaupt in einem Wettkampf.

Höher war sie einzig vor zwei Jahren in Monaco gesprungen, als sie mit 4,88 m einen Schweizer Rekord aufgestellt hatte. Auf 4,80 m beendete sie zum dritten Mal ein Meeting.

Der Wettkampf unterstrich, dass die 28-Jährige nach einer schwierigen Vorbereitungsphase wieder in Topform zu sein scheint. Zwar hatte sie bereits im März an der Hallen-WM in Torun mit 4,70 m Bronze gewonnen, doch damals hatte sie ihr Leistungsvermögen nach einer schwierigen Vorbereitung noch nicht vollständig ausschöpfen können. Nun deutet vieles darauf hin, dass sie rechtzeitig zur EM im Birmingham im August fit wird und dort ihr EM-Gold erfolgreich verteidigen kann.

Rom erwies sich erneut als gutes Pflaster für Angelica Moser. Im Olympiastadion hatte sie 2024 mit 4,78 m den Europameistertitel gewonnen. Wenige Monate später überquerte sie an den Olympischen Spielen in Paris 4,80 m im ersten Versuch und verpasste als Vierte das Podest nur knapp. Auch an den Schweizer Meisterschaften 2025 hatte sie diese Höhe bereits gemeistert.

Beim Meeting in der italienischen Hauptstadt gelang Angelica Moser die Höhe von 4,80 m im zweiten Versuch. Damit belegte sie Platz 3 hinter der Britin Molly Caudery und der Australierin Nina Kennedy, die beide auf Anhieb erfolgreich waren. An 4,85 m scheiterte die Schweizerin anschliessend dreimal.

Dennoch durfte sie dem Wettkampf Positives abgewinnen. Für ihre zwei letzten Versuche auf 4,85 m griff sie zu einem härteren Stab, den sie bislang noch nicht im Wettkampf eingesetzt hatte. Dass sie diesen Schritt bereits zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison wagt, lässt auf weiteres Potenzial schliessen. Die Voraussetzungen scheinen damit günstig, um in den kommenden Monaten noch höhere Sprünge anzupeilen.

Joseph technisch nicht sauber

Jason Joseph konnte über 110 m Hürden nicht wie erhofft den Schweizer Rekord von 13,07 Sekunden angreifen. Zwar kam er gemäss eigener Aussage im SRF-Interview gut aus den Blöcken, doch technisch lief er nicht sauber genug. «Ich hätte es in den Beinen», ärgerte er sich nach 13,49 Sekunden und Platz 6. In China hatte der Schweizer vor zwei Wochen bereits 13,24 geschafft.

Der Sri Lanker Rumesh Tharanga Pathirage warf den Speer 92,62 m weit. Mit dieser Leistung rückte er auf Platz 8 der ewigen Weltbestenliste im Speerwurf vor.

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