Schweiz und Welt
Stand der Dinge in Graubünden
- Die Massnahmen des Bundes decken sich in den allermeisten Fällen mit denen des Kantons Graubünden.
- Es ist wichtig, dass man jetzt die Massnahmen von Bund und Kanton einhält.
- Der Kanton steht in engem Kontakt mit Bund und anderen Kantonen.
- Der Öffentliche Verkehr wird aufrecht erhalten bleiben.
- Der Umzug in das neue Verwaltungsgebäude Sinergia wird verschoben. Frühester Termin: Sommerferien 2020)
- Spitäler und Pflegeeinrichtungen machen sich bereit.
- Der Zivilschutz ist im Einsatz in Spitälern, für Essenslieferungen an Betagte und für den Telefondienst.
- Der Kanton begrüsst den Einsatz der Armee. Wo konkret die Soldaten eingesetzt werden, ist im Moment noch nicht bekannt.
- Es gibt 64 bestätigte Corona-Fälle im Kanton.
- Kinderbetreuung soll, wann immer möglich, selbst übernommen werden. Wo das nicht möglich ist, sind die Schulen angehalten, ein Betreuungsangebot anzubieten.
- der Kanton erarbeitet Hinweise und Empfehlungen zum Distance Learning für Schulen.
- Stand heute sind knapp 700 Gesuche für Kurzarbeit eingegangen.
- Es gibt viele Nachfragen aus dem Kanton bezüglich der Einschränungen in Gewerbe und Detailhandel. Alle Fragen und die Antworten sind auf der Seite des Kantons zu finden.
- Die Arbeit in den Betrieben, die von den Massnahmen nicht betroffen sind, kann weitergehen – unter Einhaltung des Social Distancing und der Hygienemassnahmen.
- Kurzarbeit soll auf befristete Arbeitsverträge und Selbständige erweitert werden. Hier sind Gespräche im Gange.
- Für die rasche Sicherung der Liquididität von Unternehmungen sind Massnahmen in Arbeit (z.B. Bürgschaften in Zusammenarbeit mit Banken)
Das Coronavirus hat in den vergangenen Tagen mehrheitlich unser Leben bestimmt. Täglich wurden neue Informationen bekannt gegeben. Der Kanton Graubünden hat immer wieder neue Massnahmen eingeführt.
Zuletzt, am 15. März, wurden Einschränkungen für zahlreiche Bereiche eingeführt. Freizeitbetriebe wie Kinos oder Bibliotheken, Einkaufsläden und Coiffeure müssen geschlossen bleiben. Auch Restaurants und Bars mussten ihren Betrieb einstellen. Geöffnet sind nur noch Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien, Banken, Postfilialen, Kioske und Tankstellenshops. Der Kanton Graubünden erhofft sich mit diesen Einschränkungen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.
Die Liveübertragung könnt Ihr hier nochmals schauen:
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