Spitäler Thurgau und Winterthur teilen sich einen Operationsroboter
Das Spital Thurgau und das Kantonsspital Winterthur haben sich gemeinsam einen Operationsroboter angeschafft. Er ermöglicht bessere Heilungschancen für Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs.
Durch die Nutzung eines Bronchoskopie-Roboters könne eine frühe Diagnose von bösartigen Tumoren gestellt werden, schrieb die Spital Thurgau AG am Dienstag in einer Mitteilung. Die neue Technologie mache besonders bei kleinen, schwer zugänglichen Tumoren eine deutlich höhere Trefferquote möglich. Ein hauchdünner und manövrierbarer Katheter erreiche schwer zugängliche Lungenherde.
Das neue Gerät soll sowohl am Kantonsspital Winterthur als auch bei der Spital Thurgau AG zum Einsatz kommen. Die beiden Spitäler teilen sich laut Mitteilung die Kosten. Dabei spare jedes Spital je eine halbe Million Franken in den kommenden drei Jahren.