Spanien mit Lamine Yamal gegen Ronaldos Portugiesen favorisiert
Im iberischen Duell Portugal – Spanien geht es am Montag (21.00 Uhr) um den Einzug in die WM-Viertelfinals. Am Dienstag (2.00 Uhr) zeigt sich, ob Co-Gastgeber USA gegen Belgien im Turnier verbleibt.
Die Achtelfinals waren für Spanien zuletzt so etwas wie ein Stopp-Schild. Bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften war in der Runde der letzten 16 Schluss: 2022 in Katar scheiterte man im Penaltyschiessen an Marokko und 2018 in Moskau kam das Aus gegen Gastgeber Russland – ebenfalls im Penaltyschiessen.
Aktuell erwartet niemand das Ausscheiden der Mannschaft von Luis de la Fuente, zu souverän waren die Leistungen nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Kap Verde. Spanien ist an dieser Endrunde nach vier Partien noch ohne Gegentor, die Passmaschine läuft auf Hochtouren und Mikel Oyarzabal kommt immer besser in Form.
Yamal hat «vor niemandem Angst»
«Wir müssen weiter wachsen, aber wir haben vor niemandem Angst. Wir sind Spanien», sagte Lamine Yamal, für den es in Arlington, Texas, auch zum Generationenduell mit Cristiano Ronaldo kommt. Denn als der portugiesische Star bei der WM 2006 in Deutschland auf der WM-Bühne debütierte, war Spaniens Youngster noch nicht einmal auf der Welt.
«Es ist natürlich eine Ehre, gegen Cristiano zu spielen», erklärte Lamine Yamal vor seinem zweiten Duell mit dem 41-jährigen Portugiesen. Die volle Konzentration liege aber darauf, das Spiel zu gewinnen und eine Runde weiterzukommen.
Portugals Turnierbilanz gegen den grossen Nachbarn ist trotz des Erfolgs im Nations-League-Final 2025 nicht gut. 2010 schied man im Achtelfinal mit 0:1 gegen den nachmaligen Weltmeister aus. Bei der EM zwei Jahre später erfolgte der K.o. im Halbfinal nach einem 0:0 nach 120 Minuten im Penaltyschiessen (mit 2:4).
Auch diesmal wirkt man im Vergleich zu den Spaniern deutlich weniger eingespielt und frisch. Die grosse Hoffnung: Dass der Sieg gegen Kroatien einem bis dahin eher lahmen Turnierverlauf von Ronaldo und Co. neuen Schwung gegeben hat.