Sorge wegen Wolfspräsenz in Surselva
Im Schreiben warnen die Landwirtinnen und Landwirte vor den «drohenden Konsequenzen einer unkontrollierten Zunahme an Wolfsrudeln». Man habe sich mit Personen von Bund und Kanton ausgetauscht und eine Situationsanalyse erstellt. Das Fazit: Die zunehmende Wolfspräsenz betreffe wegen der aggressiver werdenden Mutterkühe, Herdenschutzhunde und massiven Einzäunungen nicht nur die Tierhaltenden, sondern alle, auch die Einwohnerschaft und den Tourismus.
Um der Sorgfaltspflicht gerecht werden zu können, verlangen die Landwirtinnen und Landwirte deshalb die Möglichkeit, für den Zeitraum der Beweidung ein Begleithunde-Verbot oder eine temporäre Sperrung von Wanderwegen erlassen zu können. Es müsse ein gemeinsames regionales Vorgehen definiert werden, zudem seien die Probleme auf Gemeindeebene im Dialog mit den Betroffenen unverzüglich anzugehen.