Zum Hauptinhalt springen
Schweiz und Welt

So will der Kanton Glarus beim Impfen vorgehen

Südostschweiz
21.12.2020, 16:55 Uhr
heute um 14:32 Uhr

Der Kanton Glarus bereitet die Impfung der Glarnerinnen und Glarnern vor. Wie es in einer Mitteilung heisst, sei das Ziel, am 4. Januar mit Impfungen in den Alters- und Pflegeheimen sowie bei Bedarf in den entlegenen Gebieten des Kantons zu beginnen. Geimpft werde zuerst die Risikogruppe. Ab Mitte Januar seien dann auch zentrale Impfungen für die ganze Bevölkerung möglich.

Weiter heisst es, die Impfungen würden dann gestaffelt in einem zentralen Impfzentrum im Gesellschaftshaus in Ennenda, im grossen Saal durchgeführt werden. Das Gebäude, so denken die Verantwortlichen, sei für diesen Zweck ideal. Die notwendige Infrastruktur bestehe bereits und der Standort sei zudem mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar.

Wer soll geimpft werden?
Die Impfung sei prioritär für folgende Zielgruppen vorgesehen:
- Besonders gefährdete Personen (ohne schwangere Frauen)
- Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
- Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
- Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (mit altersdurchmischten Bewohnern).

Nach heutigem Stand stehen dem Kanton Glarus 1150 Impfdosen zur Verfügung, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Die Information der Bevölkerung über die Impfreihenfolge, den Ablauf und die Anmeldeformalitäten erfolgen, sobald die Grundlagen des Bundesamts für Gesundheit vorliegen.

Mehr zum Thema: Politik, Ennenda, Gemeinde Glarus
So will der Kanton Glarus beim Impfen vorgehen | Südostschweiz