So reagiert die Bündner Regierung auf die neuen Massnahmen des Bundes
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Vizepräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset haben um 16:15 Uhr die neuen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie vorgestellt.
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Phase Rot: «Wir versuchen, einen guten Weg zu finden»
In einer ersten Reaktion begrüsst die Bündner Regierung die einheitlichen Regeln, die der Bundesrat nun festgelegt hat.
«Die neuen Regelungen des Bundes zielen darauf ab, die Zunahme der Fallzahlen zu verlangsamen und weitere einschneidende Massnahmen zu verhindern. Sie sind für die Wirtschaft, den Tourismus sowie Sport und Kultur einschneidend. Das Ziel mit den neuen Massnahmen ist, bis zum Anfang der Wintersaison eine stabile epidemiologische Lage zu erreichen», schreibt die Bündner Regierung in einer Mitteilung.
Die Regierung appelliert zudem an die Bevölkerung, im beruflichen und privaten Umfeld die Hygiene- und Distanzmassnahmen konsequent einzuhalten und sich an die Maskenpflicht zu halten.
Testkapazität wird ausgebaut
Ab nächster Woche sind Antigen-Schnelltests zugelassen und verfügbar. Dadurch können die Testkapazitäten erhöht werden. Wie die Regierung mitteilt, werden die bestehenden Testzentren im Kantonsspital Graubünden und im Spital Oberengadin ausgebaut. Weiterhin kann im Kanton Graubünden auch in Arztpraxen und in allen Spitälern getestet werden.
Bei einer weiteren Verschlechterung der epidemiologischen Lage prüft die Regierung, weitergehende Massnahmen zu erlassen. (bae)