Skiliftbetreiber hoffen auf grosszügige Unterstützung
Nach über 20 Betriebsjahren muss das Skiliftseil in Lantsch/Lenz ersetzt werden. Ein kostspieliges Unterfangen, das laut Mitteilung 30'000 Franken verschlingt. «Das Seil ist noch etwa ein Jahr benutzbar – Maximum», sagt Markus Pieren, Verwaltungsratspräsident der Skilift Lantsch/Lenz AG. Zurzeit sei das alte Seil noch absolut sicher, aber je früher ein neues montiert wird, desto besser, denn auch die Kosten der jährlichen Kontrollen des alten Seiles gehen in den vierstelligen Bereich. Diese Kosten wolle man sparen, sagt Pieren weiter. Wenn das Seil nicht ersetzt werde, bedeute dies das Aus für den Skilift, der vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebt sei.
Das Seil ist noch etwa ein Jahr benutzbar – Maximum.»
Es muss also gehandelt werden, wenn der Skilift weiterbetrieben werden soll. Das ist aber nicht ganz so einfach, denn der Skilift Lantsch/Lenz AG fehlen die nötigen finanziellen Mittel dazu. Der Grund: «Wir haben in den letzten Jahren relativ viel investiert», sagt der VR-Präsident. So seien eine neue Skihütte, ein Zauberteppich für das Kinderwunderland und ein beheizter WC-Wagen errichtet worden und die Piste könne heute komplett beschneit werden.
«Es war schon absehbar, dass das Seil ersetzt werden muss. Wir haben aber nicht damit gerechnet, dass es so früh geschehen muss», erklärt Pieren. Man habe gehofft, das Seil noch zwei oder drei Jahre so betreiben zu können. «Jetzt hat uns die Situation eingeholt.»