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Schweiz & Welt

Gantenbein scheitert im Halbfinal, Fiva bereits früh out

Roman Michel
08.12.2023, 14:49 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Die Serie der Ungeschlagenheit von Sandra Näslund ist nach zwei Jahren und 18 Weltcupsiegen in Folge gerissen. Die Schwedin, die letztmals am 14. Dezember 2021 in Arosa nicht gewonnen hatte, wenn sie am Start stand, musste sich im zweiten Rennen in Val Thorens nach einem Fahrfehler im Final mit Platz 4 begnügen. Die grosse Profiteurin des seltenen Missgeschicks war nicht Fanny Smith, sondern die Deutsche Daniela Maier, die nach neun Podestplätzen zum ersten Mal triumphierte. Smith strauchelte nach gutem Start bereits in ihrem Viertelfinal-Lauf. Die beste Schweizerin war Talina Gantenbein als Sechste. Die Engadinerin war am Vortag nach Rang 3 in der Quali in der ersten K.o.-Runde gestürzt. 

Bei den Männern schaffte der Wahlbündner Tobias Baur, der für den Skiklub Arosa fährt, dank gewonnenem kleinem Final als Fünfter sein bestes Resultat seit fast zwei Jahren. Romain Détraz, tags zuvor wie Fanny Smith als Dritter auf dem Podest, scheiterte wie Rückkehrer Alex Fiva bereits in den Achtelfinals und damit eine Runde früher als Jonas Lenherr. Der Kanadier Jared Schmidt feierte seinen ersten Weltcupsieg vor dem Schweden David Mobärg.

Weiter geht es für die Skicrosser am Dienstag in Arosa. Beim legendären Nachtsprint. 

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