Schwendener: «Die Kurzarbeit wird uns noch eine Weile beschäftigen»
Ein frühzeitiges Saisonende und vorübergehende Betriebsschliessungen: Der Corona-Lockdown spiegelte sich im April in den hohen Arbeitslosenzahlen wider. Bereits für den Mai zeichnet sich nun ein Aufwärtstrend ab. Gemäss einer Mitteilung des Kiga wurden im Mai in Graubünden 3620 Arbeitslose registriert, im April waren es 3772. Der prozentuale Anteil sank von 3,4 Prozent im April auf 3,3 Prozent im Mai. Zusätzlich gab es im Mai 925 nichtarbeitslose Stellensuchende, also Personen, die an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen, Zwischenverdienstarbeit leisten oder lediglich Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittler in Anspruch nehmen. Insgesamt zählte das Kiga im Mai 4545 Stellensuchende. Im Vormonat waren es 1149 nichtarbeitslose Stellensuchende und insgesamt 4921 Stellensuchende.
Die Arbeitslosenzahlen in Graubünden im Mai im Fünf-Jahres-Vergleich.
Der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt, dass sich in Graubünden die Arbeitslosenquote im Mai mehr als verdoppelt hat. Im vergangenen Jahr lag die Quote bei 1,3 Prozent, gesamtschweizerisch bei 2,3 Prozent.