Schweizerinnen in Torlaune und mehrere Premieren
Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und der Blick auf die Leistungen der Nati-Spielerinnen in den ausländischen Ligen.
Women's Super League
DAS SPIEL DER WOCHE. FCZ gegen FCB: Der Klassiker war ein Verfolgerduell, das mit dem Letzigrund einen würdigen Rahmen hatte. Die Partie fand im Anschluss an das Super-League-Spiel der Männer statt, das der FCZ gegen Luzern gleich mit 1:4 verlor. Das schlechte Abschneiden der Equipe von Trainer Denis Hediger änderte nichts am Support der Südkurve, die in einem ansonsten leeren Stadion und bei «Hudelwetter» für Stimmung sorgte. Tore sahen die 1250 Zuschauer keine, das Spiel endete trotz zahlreicher Chancen und insgesamt drei Aluminiumtreffern 0:0.
RANGLISTENSITUATION. Vier der fünf Partien vom Wochenende endeten unentschieden. Einzig das Spiel zwischen Schlusslicht Aarau und Leader Servette fand mit 3:0 für die Gäste den erwarteten Ausgang. Entsprechend haben sich in der Tabelle keine Verschiebungen ergeben. Servette baute den Vorsprung auf die Grasshoppers auf neun Punkte aus, die Zürcherinnen kamen gegen Luzern nicht über ein 2:2 hinaus. Aaraus Rückstand auf den rettenden 8. Platz, den der FCL belegt, beträgt sechs Punkte.
DIE NÄCHSTE RUNDE. Am Freitag steht die für beide involvierten Teams wichtige Nachholpartie zwischen Luzern und Aarau an. Die Gäste müssen in der Innerschweiz gewinnen, wenn sie die Auf-/Abstiegsrunde umgehen wollen. Die Luzernerinnen ihrerseits können bei noch vier ausstehenden Runden einen grossen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Nach der Nachholpartie pausiert die Meisterschaft bis am 14. März aufgrund des Nati-Zusammenzugs. Für das Team von Rafel Navarro stehen die ersten beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Nordirland in Lausanne (3. März) und gegen Malta in Ta'Qali (7. März) an.