Schweizer trumpfen in Aserbaidschan nochmals auf
Die Schweizer trumpfen zum Abschluss der Skitourenrennen-EM in Aserbaidschan nochmals auf und sichern sich drei Medaillen im Vertikal-Rennen. Das sind die weiteren Fakten vom Sonntag.
Bonnet und Gay feiern Doppelsieg zum Abschluss
Skitourenrennen. – Die Schweizer prägen den Abschluss der Skitourenrennen-EM in Aserbaidschan. Im nicht-olympischen Vertikal-Rennen siegte Rémi Bonnet vor seinem Landsmann Aurélien Gay und dem Österreicher Christoph Hochenwarter. Robin Bussard (4.) und Ludovic Lattion (6.) rundeten das tolle Schweizer Teamergebnis ab. Im Rennen der Frauen sicherte sich Caroline Ulrich Bronze. Die 24-jährige Westschweizerin musste sich einzig der Österreicherin Sarah Dreier und der Italienerin Giulia Murada geschlagen geben. Thibe Deseyn (4.) fehlte etwas mehr als eine halbe Minute auf ihre Landsfrau respektive zu Bronze. Marianne Fatton (5.), die an Olympia gross abgeräumt hat und an der EM zweimal Gold und einmal Silber gewann, ging für einmal leer aus.
Podestplatz für Noémi Wiedmer
Snowboard. – Die Olympia-Vierte Noemi Wiedmer stand am Sonntag als Dritte erstmals auf dem Weltcup-Podest. Im Boardercross im türkischen Erzurum lag die 18-jährige Berner Oberländerin wie schon im Olympia-Final zwischenzeitlich in Führung, büsste aber noch Positionen ein. Aline Albrecht schaffte den Vorstoss in den kleinen Final. Die restlichen Frauen und Männer der Schweizer Teams blieben spätestens in den Viertelfinals hängen.
Skispringer knapp neben dem Podest
Skispringen. – Sandro Hauswirth und der Olympia-Dritte Gregor Deschwanden boten beim Weltcup in Lahti einen starken Super-Team-Wettkampf. Die beiden klassierten sich nach je drei Sprüngen von der Grossschanze als Fünfte nur fünf Zähler oder umgerechnet knapp drei Meter hinter dem Podest.
Österreich und Slowenien lagen für die restlichen Teams ausser Reichweite. Das drittklassierte Finnland, Deutschland, die Schweiz und Norwegen lieferten sich einen engen Kampf um den letzten Podestplatz. Mitfavorit Japan hingegen wurde nach dem ersten Sprung in Führung liegend disqualifiziert, weil die Skilänge von Ren Nikaido um einen Zentimeter zu lang war.