Schweizer hoffen auf drei Paralympics-Medaillen
In zwei Wochen werden die 14. Paralympischen Winterspiele in Mailand-Cortina eröffnet. Die Schweiz wird in Italien durch neun Athleten vertreten, fünf davon nehmen erstmals an den Paralympics teil.
Diese neun selektionierten Athleten werden für die Schweiz in den Sportarten Ski alpin, Snowboard, Langlauf und Biathlon am Start sein. «Wir sind in vier von sechs Sportarten vertreten und haben ein starkes Team aus erfahrenen Athleten und Erst-Teilnehmern», sagt Tom Reulein, der Schweizer Chef de Mission für Mailand-Cortina 2026. «Die Athleten befinden sich aktuell an ihrem Leistungshöhepunkt. Da haben die Trainer exzellente Arbeit geleistet», so Reulein nach der Selektion.
Das Ziel ist klar: Besser abschneiden als in Peking 2022, wo einzig Théo Gmür der Schweiz eine Bronzemedaille sicherte. «Dieses Mal setzen wir uns drei Medaillen zum Ziel. Wir hatten viele Podestplätze im Weltcup in dieser Saison und es liegt natürlich in der DNA des Spitzensports, dass man immer besser abschneiden will.»
Medaillenanwärter im Ski alpin und Snowboard
Wo die Schweiz die besten Chancen auf Medaillen hat? Im Ski alpin und im Snowboard. Robin Cuche ist der vielversprechendste Medaillenanwärter. Der Neuenburger Skifahrer, der in allen fünf Disziplinen startet, stand in diesem Winter sechs Mal zuoberst auf dem Podest, die Abfahrt gehört zu seiner Paradedisziplin. Paralympics-Medaille hat er bisher keine gewonnen, sein Ziel ist also gesetzt.
«Auch Théo Gmür war in dieser Saison unter den Top fünf. Und er ist der einzige Medaillengewinner der letzten beiden Paralympics», so Reulein. Ebenfalls in der stehenden Wettkampfklasse antreten werden der Emerick Sierro und Ueli Rotach. Die Rollstuhlathleten Christophe Damas und Pascal Christen fahren im Monoskibob um Top-Platzierungen.