Schweiz und Welt
Schweiz unterstützt internationale Aktionen mit 400 Millionen Franken
Von ihm hat man in der Coronakrise bisher noch nicht so viel gehört: Nach den Medienkonferenzen von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Gesundheitsminister Alain Berset, Justizministerin Karin Keller-Sutter und Verteidigungsministerin Viola Amherd trat Ignazio Cassis um 9.00 Uhr in Bern vor die Medien. Am Wochenende zog der Aussenminister im Blick eine erste Bilanz zum Umgang mit der Coronakrise. Es habe sich gezeigt, wie wichtig Notvorräte von Sanitätsmaterial sind, sagte der Politiker und Mediziner der Zeitung.
In der heutigen Pressekonferenz hat sich Cassis zu folgenden Punkten geäussert. Eine kurze Übersicht:
- Der Bundesrat will internationale Unterstützung anbieten: 400 Millionen Franken sollen zur Linderung der Auswirkungen der Pandemie in besonders betroffene oder arme Länder fliessen.
- In einem ersten Schritt erhält das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ein zinsloses Darlehen von maximal 200 Millionen Franken.
- 25 Millionen sollen an einen Katastrophenfond des Internationalen Währungsfonds (IWF) fliessen.
- Das Parlament entscheidet in der Sommersession über diese Kredite.
- Der Bundesrat will im Mai über weitere Beträge von maximal 175 Millionen Franken entscheiden.
Den Livestream der Pressekonferenz könnt Ihr hier nachschauen: