Schutzbauwerke um den Ova d'Alvra können saniert werden
Die Bündner Regierung genehmigt das Projekt für die Verbauung des Wildbachs Ova d'Alvra in der Gemeinde La Punt Chamues-ch. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden vom Donnerstag hervor. Der Kanton beteilige sich mit 300'000 Franken an dem Projekt, der Bund mit einem Beitrag von 525'000 Franken.
Das Einzugsgebiet des Wildbachs Ova d'Alvra wurde in Vergangenheit von grossen Hochwasserereignissen verschont. Dennoch musste der Bach in Dorfnähe mit Uferverbauungen stabilisiert werden, um Ausspülungen zu verhindern. Diese Verbauungen seien an einigen Stellen wenig tragfähig und teilweise beschädigt.
Zudem habe eine detaillierte Untersuchung der Hochwassersituation ergeben, dass der Bach eine begrenzte Abflusskapazität aufweise. Die Ursache dafür seien vor allem die vielen Brücken im Dorfgebiet, welche bei Hochwasser mit Schwemmholz verstopfen könnten. Nun sollen die bestehenden Bauobjekte wo nötig instandgesetzt und ergänzt werden. Dazu werden Uferverbauungen in Form von Erddämmen und Blocksteinsicherungen errichtet. Am oberen Rand des Dorfes werde eine Schwemmholzrückhalteanlage errichtet, welche das antransportierte Holz von den unten liegenden Brückenquerschnitten fernhalte. (ivk)