Schurter und Forster mit versöhnlichem Abschluss
Sieben Etappen über 657 Kilometer zu drei der berühmtesten Mountainbike-Destinationen Südafrikas hat das Südostschweizer Duo Nino Schurter und Lars Forster unter die Räder genommen. Seit Jahren treten sie gemeinsam beim Cape Epic an und waren dieses Jahr als Titelverteidiger angetreten. 2020 wurde das Rennen aufgrund des Coronavirus kurzfristig abgesagt, 2019 sicherten sie sich den Sieg.
In diesem Jahr wollte es mit dem Sieg nicht klappen, sie konnten sich nicht unter den besten drei klassieren. Mit dem zweiten Platz in der letzten Etappe schlossen sie die diesjährige Durchführung aber versöhnlich ab. Nach über 70 Kilometern und 2000 Höhenmeter von Stellenbosch nach Val de Vie kamen Schurter und Forster laut Mitteilung mit 1:44 Minuten Rückstand auf das deutsche Siegerduo Georg Egger und Lukas Baum ins Ziel. Im Gesamtklassement schliessen sie das Etappenrennen auf dem 5. Rang ab.
Insgesamt hatte sich das Südostschweizer Team jedoch mehr erhofft, wie Nino Schurter im Interview sagt:
Strahlende Sieger
Egger und Baum waren vor der Etappe die grössten Verfolger des führenden Teams mit Andreas Seewald und Martin Stosek um den Gesamtsieg. Am Ende gewinnen die Cape-Epic-Neulinge das wichtigste Mountainbike-Etappenrennen der Welt.
In der UCI Frauenkategorie holt sich das Südafrikanische Duo Mariske Strauss und Candice Lill den Tagessieg in Val de Vie sichern. Den Gesamtsieg fahren Haley Batten und Sofia Gomez ein. (so)