Schurter: «Ein vierter Platz fehlte in meiner Kollektion»
Schurter kann seinen Olympia-Titel nicht verteidigen, verliert seinen Humor und Kampfgeist gleich nach dem Rennen aber dennoch nicht.
Hier geht es zum Rennbericht:
Silber für Mathias Flückiger hinter Tom Pidcock – Schurter Vierter
Schurter zeigte seine Siegambitionen und nahm das Zepter früh in die Hand. Die Spitzengruppe, in der auch Flückiger und Pidcock vertreten waren, zog das Feld in die Länge. «Ich konnte mein Rennen fahren und das Tempo diktieren – bis Pidcock davongezogen ist», so Schurter nach dem Rennen gegenüber SRF.
Schon früh zeichnete sich ab, dass Schurter um Bronze kämpfen würde. Doch ganz am Ende war es der Spanier Valero Serrano, der das Duell für sich entschied und acht Sekunden vor dem Churer ins Ziel fuhr. Schurter bleibt der undankbare vierte Platz. «Ich habe gekämpft um den dritten Platz, aber mehr ist einfach nicht gegangen. Aber ich habe alles gegeben, bin aktiv gefahren von Anfang an – ein vierter Platz hat mir noch gefehlt in meiner Kollektion», so Schurter scherzhaft.
Die Strecke, die technisch anspruchsvoll war, konnte Schurter ohne Fehler bewältigen. Zu schaffen machte sie ihm trotzdem, auch in Kombination mit der Hitze: «Es ist extrem hart gewesen, es war heiss und die Strecke anspruchsvoll. Man konnte sich nie erholen. Man musste in einen Flow reinkommen. Das hatte ich am Anfang.»