Schultestungen sollen Präsenzunterricht ermöglichen
In den letzten Wochen waren vermehrt Schülerinnen und Schüler von Corona-Infektionen betroffen. Zuletzt machte die Schule in Arosa Schlagzeilen, wo ganze Schulklassen in Quarantäne mussten. Bereits durchgeführte Flächentests sowie Pilot-Testungen in den Schulen würden bestätigen, dass die Infektionsrate durch wiederholtes Testen messbar und nachhaltig gesenkt werden könne. Das schreibt das Bündner Gesundheitsamt am Donnerstag in einer Mitteilung.
Ab Mitte März sollen diese Schultestungen deshalb flächendeckend angeboten werden. Während in den Betrieben Individualtests durchgeführt werden, wird bei den Schultestungen auf das sogenannte «Pooling-Verfahren» gesetzt. Im Falle der Lernenden werden die Speichelproben für den PCR-Test gesammelt analysiert. Dieses Verfahren eigne sich besonders für die Untersuchung von Gruppen, die im Rahmen eines Früherkennungssystems regelmässig getestet werden sollen, wie das Amt weiter schreibt.
Verantwortlich für die flächendeckenden Schultestungen ist der Kantonale Führungsstab. Die Pädagogische Hochschule Graubünden unterstützt den Kanton bei der Organisation und Koordination. Schon seit Dezember führt der Kanton Pilot-Testungen in den Schulen in Igis, Malans, Schiers und in der Region Moesa durch. (jas)