Schüsse in Aarau: Polizei hat einen 43-jährigen Schweizer festgenommen
Er 43-Jähriger Schweizer ist laut Kantonspolizei Aarau am Montagmorgen, kurz vor 1 Uhr, angehalten und festgenommen worden. Er steht im dringenden Tatverdacht, am Sonntagmorgen an einer Raveparty in Aarau mehrere Schüsse abgegeben zu haben. Eine 22-jährige Italienerin wurde dabei getötet. Eine deutsche Staatsangehörige sowie vier Schweizer im Alter von 24 bis 31 Jahren seien mit leichten bis schweren Verletzungen in Spitäler transportiert worden. worden, teilte die Kantonspolizei weiter mit.
Die Ermittlungen zum genauen Hergang der Tat sowie zu den Hintergründen und dem möglichen Motiv seien noch immer im Gang. Aktuell geht die Polizei eigenen Angaben zufolge von einem Einzeltäter aus.
Nach früheren Angaben der Polizei befinden sich keine Verletzten in Lebensgefahr. Bei den Opfern handle es sich um Zufallsopfer.
Intensive Fahndung in mehreren Ländern
Vor der Festnahme war intensiv nach der Täterschaft gesucht worden. So veranlasste die Kantonspolizei eine nationale und internationale Fahndung nach der Täterschaft, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) am Montagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekanntgab.
Das Fedpol seinerseits entsandte zwei Verbindungsoffiziere nach Aarau und gab an, es stehe in engem Kontakt mit den Aargauer Behörden. In der Zentrale in Bern sei zur Koordination von unterstützenden Massnahmen eine Führungsstruktur eingerichtet worden.
Geschossen worden sei mit einer Pistole und einem Sturmgewehr, teilte die Polizei am Sonntag vor den Medien mit. Dies würden die zahlreich gefunden Patronen nahelegen. Gemäss früheren Angaben ging die Polizei von drei Hypothesen aus: Terroranschlag, Amoklauf oder kriminelle Abrechnung im Milieu.
