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Schweiz und Welt

Schiessstand Islas wird nicht saniert

Jano Felice Pajarola
02.10.2020, 04:30 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Die Gemeindeversammlung von Bergün Filisur hat die Initiative zum Erhalt der lokalen Schützeninfrastruktur Islas abgelehnt. Das Nein zum Volksbegehren des Bergüner Schützenvereins SVB erfolgte an der Versammlung vom Mittwoch mit 85:46 Stimmen, wie Gemeindepräsident Luzi C. Schutz gestern mitteilte. Die 300-Meter-Schiessanlage des SVB in Bergün hätte dringend saniert werden müssen. Die Kosten dafür hätten sich auf rund 75 000 Franken belaufen; die Initiative hatte verlangt, diese Investition zu tätigen. Dagegen hatte der Gemeindevorstand ins Feld geführt, die Gemeinde Bergün Filisur könne sich für die ehemalige Gemeinde Bergün für rund 18 000 Franken an der regionalen Schiessanlage Crappa Naira beteiligen, wie dies für die ehemalige Gemeinde Filisur seit 30 Jahren der Fall sei. Die Differenz von 57 000 Franken wäre damit einzig als Förderung der Vereinsaktivitäten des SVB zu verstehen, was nicht vertretbar und aus Spargründen nicht verantwortbar sei.

Gesetzesrevision bewilligt

Zugestimmt hat die Versammlung hingegen einer Vertragsänderung mit der Zweckgemeinschaft regionale Schiessanlage Albula. Ebenfalls gutgeheissen wurde laut Schutz eine Teilrevision des Gesetzes für das Elektrizitätswerk der Gemeinde. Sie ist nötig, um die am vergangenen Sonntag an der Urne beschlossene Neuorganisation des Elektrizitätswerks umzusetzen. (jfp)

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