Clive Frostick liess sich nicht bezwingen
Frostick gab einzig in der vierten Runde ein Unentschieden ab und siegte am Ende mit einem halben Punkt Vorsprung auf die Konkurrenz. Gestartet war der Brite als Turnier-Nummer zwei und gehörte somit zum engsten Favoritenkreis. Hinter Frostick gab es nicht weniger als fünf Spieler mit gleicher Punktzahl, sodass die Feinwertung über die weiteren Klassierungen entscheiden musste. Den besten Zweitwert wies der Aargauer Roland Senn aus, der den israelischen Fidemeister Michael Granski auf Rang drei verwies. Vierter wurde Turnierorganisator Claudio Boschetti, knapp vor der neunjährigen, in Zug wohnhaften Chinesin Ruoya Gao. Sie erwischte zwar einen Fehlstart in das Turnier und musste sich in der ersten Runde geschlagen geben. Danach siegte sie jedoch viermal hintereinander auf überzeugende Art und Weise gegen teilweise wesentlich stärkere Gegnerschaft.
Im 50-köpfigen Teilnehmendenfeld waren auch drei in Davos Wohnhafte zu finden. Am besten schnitt Matthias Gegner ab, der seine beiden Weiss-Partien überzeugend gewann und mit Schwarz dreimal verlor. So landete er schlussendlich mit zwei Punkten auf Platz 32. Pascal Spalinger spielte dreimal unentschieden und verlor unter anderem gegen die Startnummer eins des Turniers, den Deutschen Martin Hoffmann, der am Schluss Achter wurde. Die eineinhalb Punkte reichten schliesslich zu Platz 43. Dritte im Davoser Bunde war die 14-Jährige Lina Christoffel. Sie spielte zweimal unentschieden und klassierte sich mit einem Punkt auf Position 47, konnte aber auf jeden Fall wertvolle Erfahrungen sammeln.
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