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Schweiz und Welt

S-chanf legt Daten für Untersuchung um den Forstbetrieb offen

Südostschweiz
09.01.2020, 15:17 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Im vergangenen Herbst ist der Förster von S-chanf von seiner Arbeitsleistung entbunden und eine Untersuchung eingeleitet worden. An der Gemeindeversammlung im Oktober 2019 wurden als Gründe lediglich «Differenzen» genannt. Am Montag, 6. Januar, berichtete die Zeitung «Südostschweiz» über den nun vorliegenden Untersuchungsbericht. Von «Mängeln im grossen Umfang» ist da die Rede, vom Fehlen zentraler Prozesse und sogar von Manipulation von Kasse und Bargeld.

Der Gemeindevorstand zeigte sich demnach «sehr überrascht und schockiert» über die Missstände, die in der Untersuchung benannt wurden. Nun hat der seit Anfang dieses Jahres neu im Amt stehende Gemeindevorstand in einer Mitteilung geschrieben, dass man in vollem Umfang mit Polizei und Staatsanwaltschaft kooperieren und den Untersuchungsbehörden sämtliche Daten und Unterlagen zur Verfügung stellen werde, die diese benötigten.

Der Vorstand sieht die Kooperation als eine Art Befreiungsschlag, um sich den nötigen Freiraum zu schaffen, um in der neuen Amtsperiode «zielgerichtet und effizient mit der Verwaltungstätigkeit in der Gemeinde im Allgemeinen und dem Sägerei- und Forstbetrieb im Speziellen beginnen zu können.» Weitere Auskünfte gebe man während der laufenden Untersuchung zum Fall nicht mehr ab. (ofi) 

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