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Schweiz und Welt

Rund eine Million Franken für regionale Produkte

Südostschweiz
27.08.2020, 13:36 Uhr
vor 31 Minuten

Das Start-up-Unternehmen Graubünden Vivonda AG hat ein Projekt ins Leben gerufen, das regionale landwirtschaftliche Produkte aus Graubünden in den Fokus setzt. Der Kanton Graubünden hat nun entschieden, die Geschäftsidee «Wir machen die Regionalität sichtbar» mit einem Beitrag von maximal 1,08 Millionen Franken zu unterstützen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zusätzlich erhält das Unternehmen ein Bundesbeitrag in der Höhe von 160'000 Franken, welcher dem Projekt für die Umsetzungsphase in den Jahren 2021–2023 zur Verfügung steht.

Lösung für das Problem?

Immer mehr Personen würden beim Kauf von verschiedenen Produkten Wert auf Regionalität, Herkunft der Rohstoffe sowie kurze Verarbeitungswege legen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Kanton Graubünden hat zwar bisher schon in die Infrastruktur und in eine bessere Vermarktung der regionalen landwirtschaftlichen Produkte investiert, jedoch befinden sich viele Konzepte in einem Konflikt. Denn wie es heisst, müssen sie ein Sortiment von einer gewissen Breite anbieten, um für Kunden attraktiv zu sein, erzielen dann aber kaum Grössenvorteile.

Die Idee der Graubünden Vivonda AG wolle genau bei dieser Problematik ansetzen, heisst es weiter. Ziel sei es, Bündner Produkte zu vermarkteten und an verschiedenen Standorten im Kanton Graubünden sowie über bestehende Verteiler schweizweit zu verkaufen. Ebenfalls will das Unternehmen eine eigene Produktion führen. Vorgesehen sei, in einem ersten Schritt in die Technologie der Trocknung zu investieren, um Früchte oder Gemüse trocknen zu können.  

Im Kanton und schweizweit

Der Produktionsstandort ist in Jenaz neben der Biokäserei Prättigau geplant. Gleichzeitig soll dort auch Verkaufsstandort entstehen und ein Verteillager für weitere Verkaufspunkte. Zudem wird in der Raststätte Heidiland in Maienfeld ein zusätzlicher Verkaufsort. Dort müssten nämlich keine grossen Investitionen gemacht werden. Insgesamt beliefen sich die Kosten für den Aufbau der Verkaufsstandorte auf 4,14 Millionen Franken.

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