Zum Hauptinhalt springen
Schweiz & Welt

Rummel um Rommel

Pierina Hassler
05.04.2019, 04:30 Uhr
heute um 12:10 Uhr

Der eine war deutscher Generalfeldmarschall zu Zeiten des Nationalsozialismus. Der andere ist Polizist in Flims. Beiden gemein ist der Vorname «Erwin» und der Nachname «Rommel». «Dumm gelaufen», könnte man da sagen. Denn für den Geschmack der Eltern in Sachen Namensgebung kann kein Kind etwas. Nur steckt hinter dieser Geschichte etwas mehr als nur gerade «dumm gelaufen».

Der Flimser Rommel ist Chef der Gemeindepolizei und Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizerischen Polizeibeamtenverbandes (VSPB). In seinen Zuständigkeitsbereich fällt nicht nur die Vertretung der Bündner Gemeindepolizisten, sondern auch diejenige der Kantonspolizei Graubünden.

Der Flimser Rommel ist Chef der Gemeindepolizei und Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizerischen Polizeibeamtenverbandes (VSPB). In seinen Zuständigkeitsbereich fällt nicht nur die Vertretung der Bündner Gemeindepolizisten, sondern auch diejenige der Kantonspolizei Graubünden.

Statt sich also in dieser Funktion vornehm zurückzuhalten, kokettierte Rommel ganz öffentlich auf Facebook mit seinem berühmt-berüchtigten Namensvetter. Als Wohnort gab er «Blaustein» an. Im baden-württembergischen Blaustein steht ein Rommel-Museum. Heidenheim an der Brenz sei sein Heimatort, so der Bündner Rommel – der deutsche Rommel wurde am 15. November 1891 exakt dort geboren. Und sein Profilbild zeigt einen Wüstenfuchs – General Rommels Einsatz während des Afrikafeldzugs (1940–1943) in Nordafrika brachte ihm diesen Beinamen ein.

Schlechter Geschmack oder doch mehr? Lest die ganze Geschichte und hört die Einschätzung eines Extremismus-Experten hier:

Der Polizist und der Feldmarschall

Mehr zum Thema: Surselva
Rummel um Rommel | Südostschweiz