Robin Cuche mit Medaille Nummer 4 – Bronze im Slalom
Robin Cuche freut sich zum Abschluss der Paralympics in Cortina d'Ampezzo über seinen vierten Medaillengewinn. Der 27-jährige Neuenburger holt im Slalom in der Kategorie Stehend Bronze.
Gold in der Abfahrt, Gold im Super-G, Silber im Riesenslalom und bei seinem letzten Start an diesen Paralympischen Spielen im Slalom überraschend Bronze – Robin Cuche erlebte in Cortina d'Ampezzo traumhafte Tage und sorgte für die ganz grossen Highlights aus Schweizer Sicht.
Dass er an seinen vierten Paralympischen Spielen erstmals eine Medaille holen würde, durfte vom 27-jährigen Neuenburger erwartet werden. Schliesslich gewann er in diesem Winter souverän die Abfahrts-Wertung. Auch im Super-G gehörte der Speed-Spezialist zu den ganz heissen Medaillen-Anwärtern. Doch gleich vier Top-3-Plätze, damit überraschte Cuche sich selbst, gerade auch mit Rang 3 im Slalom. In dieser Disziplin, in welcher er zuvor im Winter in zwei Rennen ausgeschieden war.
Cuche trotzte den schwierigen Bedingungen
Auch die schwierigen Sicht- wie Schneeverhältnisse am letzten Wettkampftag kamen ihm nicht entgegen. Im ersten Lauf kam Cuche mit den Bedingungen nicht wie gewünscht zurecht. Mit dem 6. Platz zur Halbzeit – 0,94 Sekunden hinter den Podestplatz – wahrte er sich jedoch eine kleine Chance auf eine weitere Medaille.
Am Nachmittag im Finaldurchgang zeigte sich der Romand verbessert, von der Einstellung im Kopf wie auch bei der Abstimmung des Materials, wie er im SRF-Interview sagte. «Ich wusste, dass ich schon drei Medaillen auf sicher hatte. Ich konnte deshalb voll attackieren. Dass ich nun auch noch Slalom-Bronze mit nach Hause bringe, darüber bin ich sehr erfreut.»
Auf den überlegenen Slalom-Sieger Alexej Bugajew aus Russland verlor Cuche, der in den Speed-Disziplinen deutlich stärker einzuschätzen ist, 3,18 Sekunden. Silber ging an den Neuseeländer Adam Hall (2,83 zurück).
Abfahrts-Gold als Höhepunkt