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Schweiz und Welt

Rekordwerte in Obersaxen und am Piz Mundaun

Jano Felice Pajarola
26.10.2022, 10:30 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Wetter- und Schneeverhältnisse, die sich «entwickelten wie bestellt» und demzufolge «beinahe ideale Rahmenbedingungen»: Die Bergbahnen Obersaxen AG und Piz Mundaun AG konnten im vergangenen Geschäftsjahr gut 335'000 Ersteintritte registrieren. Mit diesem Wert gehört die Anzahl Besucherinnen und Besucher zu den höchsten der letzten zwölf Jahre, wie es in den Geschäftsberichten der beiden Gesellschaften für 2021/22 heisst. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Ersteintritte um fast elf Prozent zugenommen. 

Hohe Amortisationen und Abschreibungen

Entsprechend positiv waren auch die Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis. In Obersaxen stieg der betriebliche Ertrag um knapp 22 Prozent auf rund 5,9 Millionen Franken an – eine Rekordhöhe, so der Verwaltungsratsdelegierte Josef Brunner im Geschäftsbericht. Das Betriebsergebnis Ebitda erreichte 3,2 Millionen Franken, was wiederum die Amortisation von fast 2,3 Millionen Franken Fremdkapital und Abschreibungen auf dem Anlagevermögen von gut drei Millionen Franken ermöglichte. Unter dem Strich bleibt ein kleines Plus von knapp 6000 Franken als Jahresergebnis übrig.

Am Piz Mundaun konnte mit einem Ertrag von fünf Millionen Franken ebenfalls ein «absolutes Spitzenresultat» erzielt werden; es liegt um 15 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit dem Ebitda-Betriebsergebnis von 2,5 Millionen wurde das Fremdkapital um 1,6 Millionen Franken amortisiert, Abschreibungen waren für 1,8 Millionen Franken möglich. Das Jahresergebnis beläuft sich auf einen Gewinn von gut 680'000 Franken.

Ortsplanerische Grundlagen fehlen noch

«Etwas blockiert» sind aktuell laut Brunner die Investitionen in neue Beschneiungs- und Transportanlagen; es würden gewisse ortsplanerische Grundlagen fehlen. Man sei diesbezüglich aber in engem Kontakt mit den Standortgemeinden. Dasselbe gelte für das Sommerangebot, das von der Infra Mundaun AG bearbeitet werde. Die Umsetzung der Ideen für die Entwicklung am Berg bedinge ortsplanerische Erlasse, die «immer noch einige Hürden zu nehmen haben».

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