Regierung will Anpassungen für die Regionen
Die Regierung des Kantons Graubünden hat eine Entscheidung getroffen. Sie hat eine Botschaft zur Teilrevision des Gesetzes über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung verabschiedet, wie es in einer Mitteilung heisst. Definitiv wird jedoch erst der Grosse Rat darüber entscheiden. Voraussichtlich in der Junisession.
Die Botschaft, welche von der Regierung verabschiedet wurde, sieht eine Überarbeitung des Regionalmanagements in Graubünden vor. Ziel des neuen Konzeptes ist, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und ansässigen Unternehmen erhöht wird. Ebenso sollen Arbeitsplätze in den Regionen geschaffen werden und die Wertschöpfung steigen.
Verschiedene Forderungen
Laut Kanton Graubünden haben die verschiedenen Regionen des Kantons in der Wirtschaft viel Potenzial. Jedoch ständen sie vor verschiedenen Herausforderungen. Diese erschweren, dass sich die Regionen wirtschaftlich weiterentwicklen können. Grund dafür seien die Gesellschaft, die Technologie und die Wirtschaft. Diese drei Bereiche haben sich in der Vergangenheit verändern und befinden sich in einem stetigen Wandel. Um diese Herausforderungen zu meistern, müssten der Kanton und die Regionen mehr Ressscourcen einsetzen. Auch müsste das Regionalmanagement mehr Handlungsspielraum für die Regionen bieten, erklärt der Kanton Graubünden. Dafür sind einige Anpassungen geplant.
Finanzierung neu geregelt
Zu einem sind auf der finanziellen Ebene Änderungen geplant, wie der Kanton Graubünden erklärt. Die Finanzierung des Regionalmanagements soll künftig auf dem Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Graubünden (GWE) basieren. Dadurch soll es mehr Freiheiten geben, wie der Kanton Graubünden erklärt. Denn bisher finanzierten der Bund und der Kanton die Regionalentwicklungsstellen. Dadurch mussten sich die Kantone an die Bundesvorgaben halten.