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Schweiz und Welt

Regierung gibt gleich mehrmals grünes Licht 

Südostschweiz
01.09.2022, 11:23 Uhr
heute um 14:32 Uhr

Wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, hat die Regierung des Kantons Graubünden verschiedene Teilrevisionen von Ortsplanungen genehmigt. Durch die Regierungsentscheide können unter anderem eine neue Rodelbahn in Disentis und der Neubau eines Kindergartens in Untervaz entstehen.

Die Entscheide im Überblick: 

Untervaz erhält grünes Licht für neuen Kindergarten

Die Regierung genehmigt die von der Gemeinde Untervaz am 7. Juni beschlossene Teilrevision der Ortsplanung. Mit dem Entscheid schafft die Regierung die nutzungsplanerischen Voraussetzungen für den Ersatz des bestehenden Kindergartens durch einen Neubau.

Insbesondere die Aufhebung des Schutzstatus des bestehenden Kindergartens sei notwendig, heisst es in der Mitteilung der Regierung. Da der Kindergarten als geschütztes Objekt gilt, wäre ein Abbruch des Gebäudes ohne diese Aufhebung nicht möglich.

Weg frei für neue Rodelbahn in Disentis

Ebenfalls Ja sagt die Regierung zu der von der Gemeinde Disentis/Mustér beschlossenen Teilrevision der Ortsplanung für den Bau der Rodelbahn. Dadurch werden die nutzungsplanerischen Voraussetzungen für das Projekt geschaffen, wie es heisst. Zugleich erstellt die Regierung die Grundlagen, um für den bereits realisierten Spielplatz eine nachträgliche Bewilligung erteilen zu können.

Der Neubau der Rodelbahn ist oberhalb der Bergstation «Caischavedra» geplant.

Roveredo darf sich über Neugestaltung des Dorfkerns freuen

Auch die Teilrevision der Ortsplanung der Gemeinde Roveredo vom 18. Oktober 2021 genehmigt die Regierung. Inhalt dieser Nutzungsplanung ist der letzte Schritt in einer langen Reihe von Massnahmen im Zusammenhang mit der im Jahr 2017 eröffneten Umfahrung Roveredo.

Mit dem beschlossenen Arealplan werden die Grundlagen für die Neugestaltung des Dorfkerns geschaffen. Dort stehen durch den Rückbau des ehemaligen Autobahnabschnitts freigewordene Flächen zur Verfügung. Laut Mitteilung kann mittels Arealplan nun ein Gesamtkonzept für die Umgestaltung dieser Flächen ausgearbeitet werden.

In Reichenau darf der Bus neu über die Rheinbrücke

Für das Benutzen der Rheinbrücke Reichenau erhöht die Regierung das zugelassene Höchstgewicht. Die Brücke darf von Bussen im Linienverkehr neu mit einem Gesamtgewicht von 8,5 Tonnen, statt wie bisher 7 Tonnen befahren werden.

Grund für diese Erhöhung sei die Einführung einer neuen Buslinie zwischen dem Bahnhof Reichenau und Tamins, heisst es in der Mitteilung. Das neue zulässige Höchstgewicht gilt nur für Busse im Linienverkehr und tritt in Kraft, sobald die entsprechende Zusatztafel angebracht wird.

(paa)

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