Reduzierter Weltcup-Kalender verhilft Swiss Bike Cup zu Top-Besetzung
Normalerweise stehen für die besten Mountainbiker der Welt im Juli Weltcuprennen auf dem Programm. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Weltcup-Kalender dieses Jahr aber auf drei Veranstaltungen geschrumpft. Einzig Nove Mesto/CZE (29. September bis 4.Oktober), Maribor/SLO (15. bis 18. Oktober) und Lousa/POR (29. Oktober bis 1. November) verbleiben im Weltcup-Kalender.
So verwundert es nicht, dass die Mountainbike-Elite im Jahr 2020 nach ersten Einsätzen lechzt. Profiteure sind die Anlässe auf zweiter oder dritter Stufe, die nun vereinzelt wieder stattfinden können. Topstar Nino Schurter etwa hat vergangenes Wochenende in Obersaxen erstmals überhaupt an den Bündnermeisterschaften teilgenommen – und gewonnen.
Crème de la Crème in Leukerbad
Am ersten Swiss Bike Cup, der zwischen Freitag und Sonntag in Leukerbad stattfindet, kommt es so wenig überraschend zum Stelldichein der Top-Athleten. Für den ersten von heuer ebenfalls nur drei Events der nationalen Bike-Serie wird Schurter ebenso am Start sein wie bei den Frauen Jolanda Neff. Gefordert werden die beiden Zugpferde nicht nur von nationaler Konkurrenz wie Mathias Flückiger, Vital Albin, Alessandra Keller und Sina Frei, sondern auch von ausländischen Cracks wie Gerhard Kerschbaumer, Titouan Carod, Elisabeth Brandau und Julie Bresset.
Zweite Station des Swiss Bike Cups ist dann bereits eine Woche später zwischen dem 24. und 26 Juli Gränichen, wo gleichzeitig die Schweizer Meistertitel vergeben werden. Zum Abschluss in Gstaad (21. bis 23. August) werden die Entscheidungen in der Gesamtwertung fallen. (krt)