Roger Rhyner und Leopold Ramhapp geben bei Glarus Service den Ton an
Die Dörfer der Gemeinde Glarus erlebbar machen und dafür sorgen, dass mehr Besucherinnen und Besucher kommen. Das sind unter anderem zwei neue Aufgaben von Roger Rhyner und Leopold Ramhapp. Ab März übernehmen sie gemeinsam die Geschäftsleitung des Vereins Glarus Service. Dazu gehören auch Aufgaben als sogenannte Produktmanager bei der Tourismusorganisation Visit Glarnerland. Dabei handelt es sich um eine geteilte Stelle.
Der Geschäftsführer von Visit Glarnerland, Fridolin Hösli, bleibt vage, als er die künftigen Aufgaben des Duos genauer beschreibt. Grundsätzlich ginge es darum, bestehende Angebote auszubauen und neue Attraktionen zu schaffen. Das betreffe die Bereiche Tourismus, Freizeit, Gewerbe und Kultur. Wie in einer Mitteilung ausgeführt wird, brauche es auch in Glarus neue Angebote. Zusammen mit den Feriendestinationen Elm, Braunwald und dem Kerenzerberg soll das Glarnerland für Gäste so attraktiver werden.
Neue Ideen sind gesucht
«Möglich wäre zum Beispiel eine Schnitzeljagd durch das Gemeindegebiet, bei dem verschiedene Restaurants und Attraktionen integriert würden», erklärt Hösli. Das sei aber natürlich nur ein Beispiel und noch keine geplante Aktion, die im Raum stehe. Denn nun ist es an Rhyner und Ramhapp, innovative Ideen zu finden und umzusetzen.
Fridolin Hösli gibt zu, dass es in der Vergangenheit bei der Vermarktung von der Gemeinde Glarus schwierig war, «einen klaren Fokus» zu setzen. «Da gibt es sicher Entwicklungspotenzial», erklärt er. Ein grosser Knackpunkt sei, dass es zu wenige Hotelbetten gebe. Kurzfristig könnte man das mit Ferienwohnungen oder privaten Unterkünften abfedern. Doch mittel- und langfristig sei man auf mehr Hotelbetten angewiesen. «Es gibt einige Betriebe, die nicht auf dem neusten Stand sind und Investitionsbedarf haben», so Hösli. Und weil die Qualität teils nicht stimme, fehle es auch an Marketing für die Beherbergung. Dabei spiele auch die Zukunft des «Glarnerhofs» eine Rolle, der nicht nur für Glarus, sondern für das ganze Glarnerland schon «fast systemrelevant ist».